Ahmet Cosgun: Das ist der Spieler, der die Aufstiegsträume des VfB Lünen zerstört hat

mlzAufstiegsrelegation

Er hat dem VfB Lünen am Mittwoch im Relegationsspiel richtig wehgetan: Ahmet Cosgun traf den Lünen mit einem Dreierpack gleich drei Mal tief ins Herz. Wir haben mit Cosgun gesprochen.

Lünen

, 30.05.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ahmet Cosgun lachte nach dem Spiel verschmitzt, als wir ihn auf seinen Dreierpack ansprachen. Der 32-jährige Offensivmann von Türkspor Dortmund wusste in diesen Momenten ganz genau, was er da am Mittwochabend geleistet hat. Mit seinem Dreierpack hatte er großen Anteil am 4:2-Erfolg über den VfB Lünen - und entwickelte sich so zum großen Alptraum der Lünen-Süder.

Dabei spielte Cosgun gar nicht von Beginn an, sondern wurde erst nach 36 Minuten für Ahmet Caki eingewechselt. „Ich habe mir vor acht Wochen einen Kahnbeinbruch zugezogen. Daher war es der Plan, dass ich von der Bank komme“, so der 32-Jährige.

Tor aus dem Nichts

Noch in Durchgang eins zeigte Cosgun dann aber, wie wertvoll er für seine Mannschaft ist. In einer zu diesem Zeitpunkt schwierigen Phase für Türkspor, in der der VfB Lünen die Oberhand hatte, erzielte Cosgun - wie aus dem Nichts - in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den 1:2-Anschlusstreffer.

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Die große Cosgun-Show sah man dann aber in Durchgang zwei. Sowohl den Ausgleich zum 2:2 als auch den Treffer zum 4:2-Endstand steuerte Cosgun bei. Beim 2:2 verwandelte der 32-Jährige einen Freistoß sogar direkt - ein Sahnetor. „Der Freistoß war einfach nach Gefühl. Eigentlich wollte Alihan Kurgan schießen, aber ich habe ihn drum gebeten, dass ich schieße“, so Cosgun, der damit die große Wende im Spiel einleitete.

Relegation geht weiter

Für Türkspor Dortmund geht die Reise Relegation nun weiter. Am Sonntag trifft der Dortmunder Klub auf einen Vertreter aus dem Kreis Gelsenkirchen, das Rückspiel findet in der kommenden Woche statt. Setzt sich Türkspor dabei durch, feiert Cosgun den vierten Aufstieg seiner Karriere. „Ich bin schon mit Aplerbeck, Marten und letztes Jahr mit Türkspor aufgestiegen“, so der Dortmunder.

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