Andre Schwedler im Interview: „Kompakte Abwehr, mutiger Angriff und zwei Punkte“

mlzVfL Brambauer

Denkbar schlecht sind die Damen des VfL Brambauer in die Saison gestartet. Der VfL-Coach Andre Schwedler erklärt die Gründe.

Brambauer

, 26.09.2019, 18:11 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zwei deutliche Niederlagen aus zwei Spielen: So lautet die Bilanz der Verbandsliga-Handballerinnen des VfL Brambauer zum Saisonauftakt. Ein Ergebnis, das alle Beteiligten nicht zufriedenstellt. Auch nicht Trainer Andre Schwedler (49), der im Interview über die Gründe des Auftaktes, seine Mannschaft und Ziele spricht.

Herr Schwedler, 0:4-Punkte und 43:69-Tore. Das ist das Resultat des Saisonauftaktes. Wie bewerten Sie diesen?

Zwei Niederlagen zum Auftakt sind natürlich sehr ärgerlich und tun weh, aber sie waren vom jeweiligen Spielverlauf her verdient.

Was genau lief in den letzten Spielen nicht gut?

Die Automatismen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr passen noch nicht. Wir müssen geduldiger werden und uns nicht zu schnell verunsichern lassen.

Sie wollten oben mitspielen, wollten Ihr starkes Ergebnis aus dem Vorjahr bestätigen.

Ist das Ziel jetzt gefährdet?

Das tabellarische Ziel war, den dritten Platz des Vorjahres zu bestätigen. An erster Stelle für mich stand aber, die Neuzugänge zu integrieren und das Team und die Spielerinnen zu entwickeln. Daran hat sich nichts geändert. In diesem Prozess befinden wir uns noch. Die letzten drei Wochen der Vorbereitung waren alles andere als optimal, da teilweise mehr als die Hälfte der Mannschaft aufgrund von Verletzungen, Erkrankungen oder Urlaub gefehlt hat. Diese Zeit fehlt uns jetzt natürlich.

Was muss jetzt besser laufen?

Wie gesagt: Die Automatismen und das Zusammenspiel müssen sich verbessern. Daran arbeiten wir aber intensiv.

Wie ist die Stimmung nach dem schlechten Saisonauftakt im Team?

Die ist nach wie vor gut. Alle sind selbstkritisch genug, um zu wissen, wo und wie wir uns verbessern müssen.

Am Samstag, 28. September, empfangen Sie um 16 Uhr (Diesterwegstraße 7a, Lünen) den SC Westfalia Kinderhaus. Wie stark schätzen Sie den Gegner ein?

Kinderhaus ist ein Topteam der Liga und hat vor der Saison sehr ambitionierte Ziele formuliert. Wir dürfen uns auf keinen Fall von deren zwei Auftaktniederlagen blenden lassen. Herausragend ist sicherlich der spiel- und wurfstarke Rückraum von Kinderhaus.

Wie sieht die aktuelle personelle Lage aus?

Bis auf Hannah Trippe, die bis Ende Oktober in Indien ist, und Sarah Umbescheidt (privat) sollten alle Spielerinnen bei uns zur Verfügung stehen.

Was wünschen Sie sich für dieses Spiel?

Eine kompakte Abwehr, einen mutigen Angriff und am Ende natürlich gerne die beiden Punkte.

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