Auf den Lüner SV II wartet der dickste Brocken - Vier Spiele am Samstag

Handball-Kreispokal

Die Handball-Ligen pausieren und der Kreispokal startet. Vier heimische Teams treten in der ersten Runde an. Die LSV-Reserve hat mit Verbandsligist Ahlebner SG den schwersten Brocken erwischt.

LÜNEN

von Von Carina Püntmann

, 21.10.2011, 18:35 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auf den Lüner SV II wartet der dickste Brocken - Vier Spiele am Samstag

Beim VfL Brambauer tritt der SuS Oberaden mit einem Spieler-Gemisch aus erster und zweiter Mannschaft an. „Ich rechne mir damit ganz gute Chancen aus“, gibt SuS-Coach Achim Neureiter zu. Dennoch unterschätzt er Brambauer auf keinen Fall: „Die Truppe spielt sehr schnell und hat nach der Niederlage gegen den LSV II sicherlich etwas gut zu machen.“ Der VfL hingegen schiebt die Favoritenrolle dem SuS zu. „Wir sind ganz klar der Außenseiter. Wir wissen nicht, welcher Spieler dort auflaufen wird“, so VfL-Trainer Ingo Nagel. Ihm werden die etatmäßigen Mitte-Spieler fehlen. Sven Nowak schreibt an seiner Bachlor-Arbeit und Benjamin Freiss laboriert an einer Bänderdehnung im Sprunggelenk.

Beim Bezirksligisten Dolberg ist der Lüner SV als Landesligist der klare Favorit. Mit 10:0-Punkten legte das Team um Coach Ralf Lange einen beeindruckenden Saisonstart hin und hat allemal Grund mit breiter Brust ins Spiel zu gehen. Aber genau davor warnt Lange: „Wir wissen alle, dass Pokalspiele seine eigenen Gesetze haben. Daher dürfen und wollen wir Dolberg nicht unterschätzen. Wir müssen zusehen, dass wir von Beginn an zu unserem Spiel finden.“ Dolberg ist eine Mannschaft, die derzeit mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf Platz neun, jenseits von Gut und Böse, in der Tabelle steht. „Ich denke aber, dass der SV auf jeden Fall Gas geben wird. Wir sind gewarnt und wollen den Zuschauern eine gute Partie liefern“, so Lange. Kreisläufer Jan Richter und Rückraumspieler Dominik Warias fallen verletzt aus. Auch Rückraum-Shooter Matthias Fahle und Allrounder Christoph Rempe (beide privat verhindert) können nicht spielen.

Auf Frauen-Bezirksligist Lüner SV wartet mit den Verbandsliga-Handballerinnen des HC TuRa Bergkamen eine schwierige Aufgabe in der ersten Runde des Kreispokals Hellweg. „Das ist natürlich ein harter Brocken“, weiß auch Coach Reinhard Hölscher, der selbst aber nicht an der Seitenlinie aus privaten Gründen stehen kann. „Ich bin auf einer Familienfeier, die sich nicht verschieben lässt. Beate Thoms wird mich aber vertreten“, begründet Hölscher. Dennoch wollen die Rot-Weißen an den letzten Sieg anknüpfen und Bergkamen so lange wie möglich ärgern. „Es ist für uns im Prinzip ein Trainingsspiel mit Wettkampfsbedingungen. Für uns ist die Meisterschaft viel wichtiger“, betont Hölscher. Der LSV tritt gegen TuRa aber nicht komplett an. Janina Beinlich und Anna-Ida Sehner fehlen (beide privat verhindert). Auch die beiden A-Jugendlichen Lena Holtsträter und Sina Winter können nicht auflaufen. Beide sind im Urlaub.

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