Aufsteiger VfK muss gegen Angstgegner ran

Ringen: Landesliga

Nach der ersten Niederlage gegen Ueckerath ist bei den Ringern des VfK Lünen-Süp Wiedergutmachung gegen den KSV Gütersloh angesagt. Die Gäste werden aber topmotiviert nach Lünen reisen, denn die Gütersloher stehen mächtig unter Zugzwang.

LÜNEN-SÜD

, 27.11.2014, 19:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Landesliga VfK Lünen-Süd - KSV Gütersloh Sonntag, 10.30 Uhr, Trainingszentrum Dammwiese Die Gäste stehen da wo sie eigentlich nicht stehen wollten - auf dem Vorletzten Platz. "Das hat sich Gütersloh auch anders gedacht. Trotzdem müssen wir aufpassen. Der KSV war schon immer unser Angstgegner. Zuversichtlich stimmt VfK-Geschäftsführer Horst Gehse, dass die Mannschaft zuletzt beim Training vollzählig war. Folgen jetzt noch drei weitere Siege, so könnte es für die Ringer des VfK die erfolgreichste Saison der letzten zehn Jahre werden. Ein Sorgenkind haben die VfK-Ringer jedoch. Ulrich Obst ist von seiner Bestform weit entfernt. Er hatte zuletzt mit einem grippalen Infekt zu kämpfen und Probleme mit der Hüfte und den Knien. "Er soll sich bis Sonntag erholen und hat nicht trainiert", will Gehse, dass Obst ausgeruht auf der Matte steht. Nicht dabei sein wird Senat Osmani, der eine Verletzung am Ellenbogen und das Gelenk in Gips hat. Sein Vetter Ramadan Osmani vertritt ihn in der Klasse bis 57 kg.

"Beide trainieren immer zusammen, doch bisher hat Senat immer den Vorzug erhalten. Jetzt ist Ramadans Chance sich zu beweisen", sagt Gehse. Von einem weiteren Kämpfer erhoffen sich die Verantwortlichen des VfK Lünen-Süd Sonntag Punkte auf der Matte. Garant in der 75 kg-Klasse ist Faruk Gülay. "Darauf bauen wir. Für die Zukunft ist das 15-jährige Talent wichtig", hofft Gehse, dass der Nachwuchsringer erfolgreich abschneidet. Gute Chance auf Punkte haben auch Vladimir Krebs im griechisch-römischen Stil und die beiden Uzun-Brüder.

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