Aus für den Kreis Lüdinghausen eingeleitet

Fußball-Kreis-Strukturreform

Das dürfte das Aus für den Fußball-Kreis Lüdinghausen sein. Am Samstag hat der Westfälische Verband die Pläne für seine Kreis-Strukturreform vorgestellt. Demnächst sollen die fußballerischen Grenzen so verlaufen wie die politischen. Die Auswirkungen für Lünen wären enorm.

LÜNEN

16.10.2011, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aus für den Kreis Lüdinghausen eingeleitet

  • Die Mannschaften aus Selm, Werne und Lünens Norden werden zukünftig im Kreis Unna spielen.
  • Andere Teams -  etwa Olfen, Nordkirchen, Herbern, Senden oder Ottmarsbocholt - müssen in den Kreis Coesfeld.

Für Lünen indes würde eine solche strikte Linie bedeuten, dass alle Mannschaften bald ausnahmslos im Kreis Unna kicken würden - in einem Kreis, der eventuell auch noch mit Hamm fusionieren könnte.

  • Aktuell spielen die Klubs aus Lünens Süden und Mitte im Fußball-Kreis Dortmund,
  • die Mannschaften aus Lünens Norden treten im Kreis Lüdinghausen an,
  • lediglich Niederaden und Oberaden gehören derzeit zum Fußball-Kreis Unna-Hamm.

Kritik und viele skeptische Blicke gab es dazu zwar. Die Verbands-Vertreter unterstrichen jedoch: An einer neuen Struktur führe kein Weg vorbei.

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