Bayram Eser - Der Mann mit dem richtigen Torriecher

Sportlerporträt

Er ist Stürmer mit Leib und Seele und verschwand aus beruflichen Gründen für kurze Zeit von der Bildfläche. Jetzt meldete er sich aber mit einem lupenreinen Hattrick zurück. Die Rede ist von Bayram Eser, Fußballer beim A-Ligisten TuS Westfalia Wethmar. Ein Porträt.

WETHMAR

von Von Carina Püntmann

, 08.10.2011, 11:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bayram Eser war 2008 mit dem ATC Hallen-Stadtmeister und wurde Torschützenkönig.

Bayram Eser war 2008 mit dem ATC Hallen-Stadtmeister und wurde Torschützenkönig.

In der 70. Spielminute wurde er erst gegen den PSV Bork II eingewechselt, nutzte seine Chance aber dafür eiskalt aus. In der 75., 80. und 85. Minute traf er dann dreimal ins Schwarze.

Davor lief er noch im Trikot des A-Ligisten SV Preußen Lünen auf, musste aber zur Winterpause 2009/10 aus beruflichen Gründen aufhören. "Ich musste in Essen arbeiten und hatte dadurch keine Zeit mehr", begründet der 30-Jährige seine Auszeit.

Hallenstadtmeister mit dem ATC Brambauer

Eineinhalb Jahre schaffte er es nicht mehr, seinem größten Hobby - dem Fußball - nachzukommen. "Das war nicht leicht. Ich habe mich aber trotzdem fit gehalten", erzählt Eser.

Nachdem er aber wieder Zeit fand und es sich beruflich auflockerte, wollte er wieder spielen. Er wechselte zu dieser Saison zum A-Ligisten Westfalia Wethmar und bekommt dort seine Spieleinsätze. "Ich bin zwar noch nicht richtig fit, merke aber, dass es von Training zu Training besser wird", berichtet Eser.

In der E-Jugend fing er mit dem Kicken an. Damals schnürte er seine Fußballschuhe für den FC Brambauer. Zur B-Jugend wechselte er zu Teutonia Waltrop, stieg dort zweimal in der B- und zweimal in der A-Jugend auf. Er holte zudem den Kreispokal. Bei den Senioren feierte er beim ATC Brambauer ebenfalls Erfolge: Den Aufstieg in die Bezirksliga und den Hallenstadtmeister-Titel.

Eser peilt mit Platz im oberen Drittel an

Nun in Wethmar angekommen steuerte er mit seinen drei Toren einen wesentlichen Beitrag zum 7:0-Sieg gegen Bork II bei. "Das war ein schönes Gefühl, weil ich endlich wieder traf. Zuletzt fehlte es mir noch am Torabschluss", so Eser.

Seiner Mannschaft traut er in dieser Saison einen Platz im oberen Drittel zu. "Wenn es für den Aufstieg nicht reicht, dann eben im nächsten Jahr", ist er optimistisch. Wer weiß, vielleicht gelingt Wethmar sogar schon in diesem Jahr der großer Erfolg. Esers Tore werden der Westfalia bei diesem Ziel auf jeden Fall helfen.

 

 

 

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