Berger streichelt den Ball zum Titel

Fußball in Lünen

Morgens noch auf Mallorca, abends der Matchwinner im Finale. Daniel Berger vom BV Brambauer hat sein Team zum Hübner-Cup-Titel geschossen. Dass Berger überhaupt mitgespielt hat, war eine spontane Aktion.

Cappenberg

, 22.07.2018, 21:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Daniel Berger (vorne) schoss seinen BV Brambauer zum Titelgewinn.

Daniel Berger (vorne) schoss seinen BV Brambauer zum Titelgewinn. © Foto: Günther Goldstein

Daniel Berger nahm genau Maß. In der 21. Minute. Im Finale des Hübner-Cups in Cappenberg. Der Mittelfeldspieler des Fußball-Bezirksligisten BV Brambauer verwandelte aus etwa 25 Metern den Ball direkt im Kasten des B-Ligisten BV Lünen, der sich ebenfalls für das Finale qualifiziert hatte. 1:0. Das Tor des Tages. Und der Endstand. Brambauer sicherte sich am Sonntag nach 2016 zum zweiten Mal den Titel.

„Die Beine waren schwer, weil viele Spieler schon am Samstag über die volle Distanz gespielt haben. Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, die Konzentration hat nur gefehlt. Ansonsten war es in Ordnung“, sagte BVB-Trainer Jascha Keller nach dem Titelgewinn.

Rückreise von Mallorca

Dass Berger überhaupt mitgespielt hat, war allerdings gar nicht eingeplant. Am Sonntagmorgen weilte er nämlich noch gemeinsam mit seinen Mitspielern Leon Westrup und Marvin Schuster in Mallorca am Ballermann. „Ich habe von Leon erfahren, dass wir für Sonntag zu wenig Mann haben und im Halbfinale gegen Bork spielen. Da wollte ich es unbedingt zum Anstoß schaffen. Dass ich das Tor dann im Finale erzielt habe, freut mich natürlich doppelt“, sagte Berger, der gemeinsam mit Westrup zurückgereist war, um gegen seinen Ex-Verein zu spielen. Schuster blieb mit Partnerin indes noch auf Mallorca.

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Das war der Hübner-Cup

22.07.2018
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Impressionen vom Hübner-Cup© Foto: Günther Goldstein
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Impressionen vom Hübner-Cup in Cappenberg© Foto: Günther Goldstein
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Tim Jesella
Impressionen vom Hübner-Cup in Cappenberg© Foto: Günther Goldstein

Im Finale diktierte der BVB das Spielgeschehen und erspielte sich eine Reihe von Chancen, wobei der BVL immer gefährlich blieb und kurz vor dem Abpfiff sogar die Möglichkeit hatte, auszugleichen. „Wir haben eine gute Truppe. Wir haben uns gut gefunden, die Neuzugänge haben sich schnell integriert. Ich habe den Jungs nichts vorzuwerfen. Sie haben das überragend gemacht“, sagte BVL-Trainer Dennis Gerleve nach dem Abpfiff und war mit dem zweiten Platz zufrieden.

VfB Lünen wird Dritter

Rang drei im Turnier schnappte sich ein A-Ligist. Der VfB Lünen ließ dem PSV Bork, ebenfalls A-Ligist, allerdings aus dem Kreis Unna-Hamm, keine Chance. Mit 5:0 schickten die Süder den Polizeisportverein nach Hause. Einer der auffälligsten Spieler der Partie war René Harder, dem gegen die Borker ein Dreierpack gelang. Trotz der klaren Niederlage trat Markus Kuhn, Coach des PSV Bork, nicht unzufrieden die Reise nach Hause an. „Mit dem gesamten Turnierverlauf können wir zufrieden sein. Im Halbfinale gegen Brambauer waren wir gut, haben nur mit Pech verloren. Gegen den VfB war die Luft raus. Im Fitnessbereich müssen wir noch eine Menge tun“, sagt der Borker Coach.

Baustellen hat auch noch der BV Brambauer – trotz des Titelgewinns. „Wir müssen an der Kraft, an der Schnelligkeit und am Torschuss arbeiten“, sagt Keller. Weiter geht es für die Brambaueraner am kommenden Sonntag. 29. Juli. Dann hat der BVB den Bezirksligisten SC Weitmar am Freibad zu Gast.

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