Bis 2012 bei BW Alstedde - Andreas Bolst verlängert

Fußball

LÜNEN Andreas Bolst bleibt bis 2012 Trainer beim Fußball-Kreisligisten BW Alstedde. Der Vorstand des aktuellen Spitzenreiters setzt also ein Zeichen und verpflichtet den Erfolgscoach für eine dritte und vierte Saison.

von Von Bernd Janning

, 15.10.2009, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Andreas Bolst bleibt Trainer in Alstedde.

Andreas Bolst bleibt Trainer in Alstedde.

"Eigentlich wollte ich nur für ein Jahr verlängern!" so Bolst. "Aber unser Vorsitzender überzeugte mich: 'Ich bin jetzt auch für zwei Jahre gewählt worden! Lass uns diese Zeit zusammen machen!' "

"In Alstedde wird niemandem das Aufsteigen verboten" Dass die Ehe vorzeitig auseinander gehen kann, glaubt in Alstedde niemand. Greger: "Bei uns gibt es keine Ausstiegsklausel. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Andreas noch einmal zu einem höherklassigen Verein wechselt!" Er machte es einst, als er von der Alstedder alpha-Arena am Heikenberg zum Landesligisten Hohenlimburg ging, dort aber nicht glücklich wurde.

Greger weiter: "Er kann bei uns höherklassig spielen. Denn in Alstedde wird niemandem das Aufsteigen verboten.""Wenn wir es jetzt nicht schaffen, dann in der nächsten Saison"

Die Sache mit dem Aufstieg sieht Bolst selbst von der Warte des Tabellenführers her ohne Druck. "Wenn wir es in dieser Saison nicht schaffen, dann in der nächsten. Wenn dann nicht, dann im Jahr darauf! Einen Aufstieg kann man nicht erzwingen! Da muss schon jeder immer das Beste auf seinem Posten geben!"

Bolst sieht seine nächsten zwei Alstedder Jahre aus persönlichem Blickwinkel: "Man weiß nie, was gesundheitlich passieren kann. Ich frage mich aber, ob ich sportlich überhaupt einen anderen Verein will. Jetzt bin ich 42, wenn mein Vertrag ausläuft, bin ich Mitte 40. Mit 60 oder 70 Jahren will ich nicht mehr auf dem Platz stehen. Aber in Alstedde will ich auf jeden Fall etwas vernünftig zu Ende bringen.""Plötzlich tauchen Leute auf, bei denen der Ball falsch rollt"

Nach dem sportlichen Erfolg will Vorsitzender Greger auch die Diskussion um den Bau eines Kunstrasenplatzes in Alstedde positiv beenden. Greger: "Aber an der derzeitigen Diskussion beteiligen wir uns nicht. Für uns wird hier ohne Plan gearbeitet. Das ist wie ein Hexentreiben. Der eine bekommt einen Platz mit Kunstrasen, der andere nicht. Plötzlich tauchen da wieder Leute aus dem Busch auf, bei denen der Ball falsch rollt. Dem VfB liegt sein Platz am Herzen, wie auch dem BV 05 seiner. Uns liegt eben unser am Herzen!"

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