Bravo, BV Brambauer - Der Bezirksligist siegt in schweren Zeiten

mlzKommentar

Der Bezirksligist ist mit zwei Siegen erfolgreich in die Saison gestartet. Trainer Jascha Keller schafft es dabei alles unter einen Hut zu bekommen.

Lünen

, 19.08.2019, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Chapeau, BV Brambauer! Das, was der Verein aus dem Lüner Südwesten aktuell auf und neben dem Fußballplatz abliefert, verdient allergrößten Respekt. In schwierigen Zeiten, in denen sich der Verein zuletzt wegen des Verlustes seines Betreuers Uwe Heimsoth befand und noch immer befindet, haben die Brambaueraner es in 180 Bezirksliga-Minuten bislang geschafft, sich komplett auf den Fußball zu konzentrieren. Zwei Siege – dazu mit Westfalia Wethmar und dem Lüner SV II auch noch gegen Rivalen aus dem Lüner Stadtraum – sind der Lohn dieser konzentrierten und auch vorbildlichen Arbeit, die nach diesem Trauerfall nicht selbstverständlich ist.

Trainer Jascha Keller hat es in dieser schwierigen Vereinsphase bisher geschafft, Trauer, Verarbeitung und gleichzeitig auch den Fokus auf das Sportliche unter einen Hut zu bringen. Dazu bedarf es nicht nur taktischen Know-Hows, sondern auch einer großen Portion menschlicher Führung. Gemeinsam mit Co-Trainer Dennis Köse scheint Keller, die Balance hierfür gefunden zu haben.

Dass weder gegen die Wethmarer Westfalia noch gegen den Lüner SV II spielerisch alles passte, ist daher verschmerzbar – auch weil eben die Punkteausbeute zählt. Die steht bei sechs von sechs möglichen Zählern, die Brambauer zumindest momentan den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksliga bescheren. Zu verdanken haben die Brambaueraner das auch ihrer geordneten und strukturierten Spielweise in der Defensive, die bislang noch keinen Gegentreffer zuließ.

Dass der BVB im Spiel mit dem Ball noch zulegen kann, das erklärt sich von selbst, denn nicht immer wird Keeper Jörg Lemke seinen Kasten sauberhalten. Das weiß auch das Trainerteam, das sich nun auf den kommenden Gegner – Türkspor Dortmund – einstellen muss.

Lesen Sie jetzt