BV Brambauer: Aufsteiger kehren auf den Platz zurück - und bald auch ins Vereinsheim

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Eine echte Aufstiegsparty konnte der BV Brambauer II nicht feiern. Jetzt stieg das erste Training als Aufsteiger - mit einer Ankündigung, die der Mannschaft gefallen dürfte.

Brambauer

, 05.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) die Aufstiegsregelungen für die aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Fußballsaison verkündete, war der Jubel groß in Brambauer. Eine angemessene Aufstiegsfeier gab es allerdings noch nicht - dafür jetzt aber das erste Training seit Monaten.

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Am Dienstag luden Patrick Botta und Oliver Szewczyk, Trainerduo des BV Brambauer II, ihre Mannschaft wieder in die Glückauf-Arena. „Es waren alle Leute froh, dass wir überhaupt mal wieder in Richtung Platz pilgern konnten“, sagt Oliver Basdorf, Sportlicher Leiter der BVB-Reserve.

Seit Mitte März hatten die Brambaueraner wie alle Ballsportler auf Training und Spiel verzichten müssen. Ganz so ereignisarm wie bei den meisten Kollegen verlief diese Zeit aber nicht für die BVB-Zweite.

Seit dem 6. Mai wissen die Schwarz-Rot-Weißen, dass sie die Corona-Saison als Aufsteiger beendet haben. Als Tabellenführer und Herbstmeister der Kreisliga B3 Dortmund stand überhaupt nicht zur Debatte, dass die Brambaueraner in der kommenden Saison in der Kreisliga A spielen werden. Aus dieser waren sie 2018 abgestiegen.

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Die Freude darüber schien beim lockeren Trainingsauftakt aber nicht mehr ganz so akut zu sein. Ein großes Thema sei der Aufstieg bei den 18 Spielern, die der Einladung von Botta, Szewzcyk und Basdorf folgten, nicht gewesen. „Jeder weiß, dass wir das Vereinsheim besetzen wollen, sobald man wieder was machen kann“, sagt der Sportliche Leiter. Dann wird die Aufstiegsparty ausführlichst nachgeholt.

Oliver Basdorf: „Das ist schon eine Kopfsache“

Am Dienstag lag der Fokus tatsächlich aber auf dem Sportlichen. Das stellt die Verantwortlichen derzeit ja vor genug Herausforderungen. Basdorf traf sich mit dem Trainerduo eine halbe Stunde vor Trainingsbeginn, um Bälle und Hütchen zu desinfizieren.

„Im Vordergrund stand, dass man mit den Jungs wieder kicken konnte“, berichtet Basdorf. Je neun Spieler tummelten sich in einer Spielfeldhälfte der Glückauf-Arena. Auf dem Programm standen vor allem Passübungen. „Es ist halt ein bisschen schwierig, ohne Hand und ohne Kopf. Das ist schon eine Kopfsache“, so Basdorf.

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Bevor der BVB auf dem Feld loslegen durfte, mussten sich die Spieler natürlich in eine Anwesenheitsliste eintragen. Den Gang zum Platz absolvierten die Aufsteiger zudem mit Maske. „Es hat schon Spaß gemacht, den Jungs wieder zuzuschauen“, so Basdorf.

Nun warten die Brambaueraner Aufsteiger auf weitere Ankündigungen seitens des FLVW, wann die kommende Saison starten könne. „Da müssen wir abwarten, was der Verband plant. Sobald das steht, greifen wir auch in der Kreisliga A an. Die Jungs haben auf jeden Fall Bock“, sagt Basdorf.

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