BV Brambauer scheitert in Mengede an den Platzverhältnissen

Fußball-Bezirksliga

Zum zweiten Mal in Serie trennen sich die Bezirkliga-Fußballer des BV Brambauer von ihrem Gegner 0:0. Ein Ergebnis, das den Verlauf des Gastspiels bei Mengede 08/20 nicht wiederspiegelt.

Mengede

, 15.09.2019, 21:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
BV Brambauer scheitert in Mengede an den Platzverhältnissen

Auch Kevin Coerdt (r.) konnte die Brambaueraner Abschlussschwäche in Mengede nicht überwinden. © Timo Janisch

Dass Fußballspiele mit Beteiligung der Bezirksliga-Mannschaft des BV Brambauer (3:3 Tore nach sechs Spielen) in der Regel wenig torreich sind, ist mittlerweile keine Überraschung mehr. Auch, dass die Brambaueraner am Sonntag bei Mengede 08/20 nach dem 0:0 gegen Massen in der Vorwoche zum zweiten Mal in Serie 0:0 spielten, passt da ins Bild.

„Völlig atypisch“, war laut Trainer Jascha Keller allerdings das Zustandekommen dieses torlosen Ergebnisses. Denn beide Kontrahenten hatten eine Vielzahl an Torgelgenheiten. „Es hätte auch 4:4 oder 5:5 ausgehen können“, sagte Keller.

Den Löwenanteil daran, dass die Partie torlos endete, hatten natürlich die Spieler selbst. Brambauers Allrounder Mark Fluder, der in Mengede als Stürmer auflief, hatte etwa gleich zu Beginn zwei gute Gelegenheiten, die knapp am Tor vorbeigingen. Für Mengede vergaben Matthias Schmidt und Umut Ceribas beste Gelegenheiten.

Jascha Keller: „Platz nahe der Unbespielbarkeit“

Doch auch die Platzverhältnisse im Mengeder Volksgarten trugen laut Keller aktiv zum Ergebnis bei, fungierten teilweise als zwölfter Mann des Gegner. Der Naturrasen sei in einem sehr schlechten Zustand, immer wieder habe es Löcher in der Rasendecke gegeben, berichtete Keller. Schon beim Gastspiel in der Vorsaison hatte Keller nicht zu unrecht den Platz kritisiert. „Das war eine absolute Zumutung“, so der Trainer, für den der Platz „nahe der Unbespielbarkeit“ war. Christoph Krziwanek und Fluder nach Vorlage von Kevin Coerdt scheiterten etwa im Abschluss an Platzfehlern.

Und so blieb den Brambaueranern nicht viel übrig, als zufrieden zu sein mit dem dritten Remis in Serie. „Es war so ein ereignisreiches Spiel. Wir sind mit dem Ergebnis einverstanden“, sagte Keller, der wieder auf seinen entsperrten spielenden Co-Trainer Dennis Köse zurückgreifen konnte.

BV Brambauer: Lemke - Fluder, Köse, Daunhauer, K. Coerdt, Ehrentraut (57. Wantoch von Rekowski, 86. J. Stolzenhoff), Diekmann, Klemt, Krziwanek, Kleine-Bernink, Razanica

Tore: Fehlanzeige

Lesen Sie jetzt