BV Brambauer setzt beim Pokalspiel gegen Türkspor auf die Verteidigung

mlzBV Brambauer

Bezirksligist BV Brambauer trifft in der dritten Runde des Dortmunder Kreispokals auf Türkspor Dortmund. Co-Trainer Dennis Köse hofft dabei, dass in der Offensive das Glück zurückkommt.

von Niklas Dvorak

Brambauer

, 30.09.2019, 14:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Türkspor Dortmund gegen BV Brambauer. Diese Partie gab es bereits am 25. August in der Bezirksliga. Am Dienstag, 1. September, treffen beide Teams wieder aufeinander. Diesmal aber im Kreispokal (19 Uhr, Westerholz 51, Dortmund).

In der Liga blieben die Brambaueraner ohne Punkte. Türkspor gewann das Duell vor einigen Wochen mit 2:0. „Türkspor hat enorme Qualität im Kader. Die Jungs, die eingewechselt werden ersetzen die ausgewechselten fast eins zu eins“, erinnert sich Dennis Köse, spielender Co-Trainer des BVB, zurück. Qualität, die Brambauer momentan in der Offensive nicht auf den Platz bringt. In den letzten Spielen stand der BVB defensiv relativ gut, schaffte es vorne jedoch nicht, das Spielgerät über die Linie zu drücken.

Nur vier Tore in der Liga

„Wir wollen versuchen so lange wie möglich hinten die Null zu halten und wir hoffen, dass Türkspor dann anfängt nervös zu werden. Vielleicht kommt bei uns das Glück zurück und wir erzielen mal wieder einen Treffer“, sagt Köse. Nach acht Spielen in der Liga stehen erst vier Treffer aufseiten der Brambaueraner. Vielleicht klappt es im Pokal besser als in der Liga.

„Wir werden nichts herschenken und alles versuchen. Die vierte Runde zu erreichen wäre schon schön, aber am Ende den Dortmunder Kreispokal zu gewinnen, wird sehr schwer sein. Wir haben in der Liga gemerkt, wie stark TSD ist. Dementsprechend wird es ein sehr schweres Spiel. Klar wollen wir gewinnen, aber wir müssen realistisch bleiben“, so Köse, der Türkspor ähnlich stark einschätzt wie im Ligaduell auch schon.

Matthias Klemt ist fraglich

„Trotz des Trainerwechsels denke ich, dass TSD weiterhin eine sehr starke Truppe ist. Nach dem Sieg am Sonntag gegen Kirchderne sind sie in Fahrt und werden uns alles abverlangen.“ Personell werden die gleichen Spieler wie in den Spielen zuvor zur Verfügung stehen.

Matthias Klemt, der am Sonntag gegen RW Germania ausgewechselt wurde, hat Beschwerden am Knöchel. „Bei ihm ist eine alte Verletzung wiedergekommen. Ein Einsatz ist noch fraglich. Ansonsten werden einige spielen, die bisher aufgrund ihrer Verletzungen oder Urlaub noch nicht so viele Minuten in den Spielen bekommen haben. Das Wichtigste ist, dass wir verletzungsfrei bleiben, da wir momentan eine angespannte Personallage haben“, so der spielende Co-Trainer abschließend.

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