BV Lünen II will beim Winter-Cup-Finale gegen Westfalia Wethmar kein „Kaninchen“ sein

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B-Ligist BV Lünen II geht mutig in das Duell gegen den Bezirksligisten. Für Westfalia-Trainer Steven Koch kommt es bei dem Spiel zu einem Wiedersehen mit vielen ehemaligen Spielern.

von Carl Brose

Wethmar, Lünen

, 07.02.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum Finale des Winter Cups empfängt Gastgeber Westfalia Wethmar am Samstag den BV Lünen II. Dabei geht Wethmar als eindeutiger Favorit in das Spiel, immerhin spielt die Mannschaft zwei Ligen höher als der Lüner B-Ligist. BVL-Spielertrainer Dennis Gerleve hat sich mit seinem Team trotzdem einiges für das Endspiel vorgenommen: „Wir fahren da am Samstag definitiv hin, um Wethmar zu ärgern. Wir sind nicht das Kaninchen vor der Schlange, sondern wollen uns wehren.“

Im Hablfinale schlugen die Gäste bereits A-Ligist GS Cappenberg mit 3:2 und tankten dabei einiges an Selbstbewusstsein. Auf eine Abwehrschlacht will sich der Außenseiter deswegen nicht einlassen. „Unsere Stärke liegt ganz klar in der Offensive. Wir können uns einfach nicht hinten reinstellen. Wir haben es schon oft probiert und es hat nie funktioniert. Deswegen wollen auch gegen Wethmar mitspielen und selber angreifen“, so Gerleve.

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Entsprechend groß ist auch der Respekt auf Wethmarer Seite vor dem Spiel am Samstag (Anstoß 17.30 Uhr, Sportanlage Wethmar, Wehrenboldstraße). „BV Lünen ist gerade vorne sehr gefährlich. Ihr Angriff ist beweglich und schnell“, sagt Westfalia-Trainer Steven Koch über den Finalgegner. Einige der Spieler BVL-Spieler kennt er noch aus seiner Zeit als Trainer beim VfB Lünen und Preußen Lünen.

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Für den Bezirksligisten sei das Spiel gegen den klassenniedrigeren Gegner nochmal ein gute Möglichkeit, um die eigene Spielidee weiterzuentwickeln. „In solchen Spielen können wir besser probieren, Dinge aus dem Training umzusetzen, bis sie dann Automatismen werden. Wir müssen uns den Mut holen die Bälle in die Räume zu spielen, in denen wir sie haben wollen. Damit es dann auch in der Meisterschaft klappt“, erklärt Koch. Dabei sieht er seine Mannschaft aber aktuell bereits auf einem guten Weg.

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