BVB bangt um seinen Torjäger Boufeljat

Westfalenliga 2

BRAMBAUER Schon vier Spieltage in Serie ungeschlagen und doch als Vierzehnter das erste Team vor den vier Abstiegsrängen. Das ist der BV Brambauer im Herbst des Jahres 2009. Grau ist, vom Ergebnis her, die Bilanz der Schwarz-Weiß-Roten auch nach dem sechsten Spiel auf des Gegners Platz.

von Von Bernd Janning

, 19.10.2009, 11:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kaum wieder genesen, droht bei Fathallah Boufeljat schon wieder eine Verletzung.

Kaum wieder genesen, droht bei Fathallah Boufeljat schon wieder eine Verletzung.

Beim 2:2 in Herbede wurde zwar der erste Punkt in der Fremde geholt. Aber schon dort wurde eine 2:2-Führung fünf Minuten vor Schluss verspielt. Beim weiter ungeschlagenen Spitzenreiter Erkenschwick hieß es sogar noch sechs Minuten vor Abpfiff 2:0 für die Mannen um Trainer Dirk Bördeling.

Dann ging nach zwei Wechsel die Ordnung verloren. Stürmer Fathallah Boufeljat, Schütze des 1:0, wurde vorsorglich aus dem Spiel genommen. Er verspürte wieder ein Ziehen im Oberschenkel. Boufeljat ist erst sein wenigen Tagen wieder dabei, fiel mit seinen Oberschenkelproblemen bekanntlich seit März aus. Boakye half nur ein Foulspiel

Aus dem Spiel musste auch Flügelstürmer Dennis Stolzenhoff. Der vom Antritt her schnellste BVBer war völlig ausgepumpt.

Brambauer ließ sich mehr und mehr in die eigene Abwehr drücken, passte bei den langen Bällen der Erkenschwicker nicht auf. In Überzahl, Arek Grad hatte nach Foul an Daniel Schaffer die Rote Karte gesehen, fiel erst der Anschluss. Doch dann wurde bei eigenen Ballbesitz ausgerechnet von Routinier Michael Häming die Kugel dem Gegner in die Füße gespielt. Marvin Boakye konnte sich nur noch mit Foulspiel wehren - Elfmeter, Ausgleich.

"Diese Dinge müssen wir jetzt abstellen!" spricht Bördeling von den Fehlern seiner Abwehr. "Wir haben aber auch wieder bewiesen, dass wir auch auswärts gegen jede Mannschaft bestehen können, auch gegen einen Tabellenführer."

Wo auswärts bisher nur zwei Punkte geholt wurden, muss jetzt wieder auf eigenem Geläuf in der Glückauf-Arena der Erfolg gesucht werden. Dort wurde 12 von 15 möglichen Punkte geholt. Nur gegen Wanne gab es eine Schlappe. Brambauer führte da zweimal, kassierte das 2:3 erst vier Minuten vor Abpfiff. Leichter wird die nächste Aufgabe nicht. Dafür ist das Aufgebot wieder schwergewichtiger. Zwar steht hinter dem Einsatz von Boufeljat noch ein Fragezeichen. Doch dafür sind Abwehrmann Pascal Harder und Mittelfeldmann Mike Bednarek nach ihrer Sperre wieder dabei.

Der Gegner ist niemand anders als SF Oestrich. Der vom Ex-LSVer Tim Langenbach trainierte Absteiger steht mit zwei Remis und drei Niederlagen auf Rang zwei, fertigte Sonntag den VfL Schwerte mit dem Ex-LSVer Marcel dos Santos mit 2:0 ab.

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