BVB gegen Hombruch zum Siegen verdammt

Westfalenliga 2

LÜNEN Nur harte Nüsse gilt es in diesen Herbsttagen bei den Fußballern des Westfalenligisten BV Brambauer 13/45 zu knacken. Am Sonntag empfängt der BVB den starken Aufsteiger Hombrucher SV.

von Von Bernd Janning

, 09.10.2009, 11:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Elvedin Joldic (r.) trifft beim Duell gegen Hombruch auf seinen Schwager, HSV-Trainer Samir Habibovic.

Elvedin Joldic (r.) trifft beim Duell gegen Hombruch auf seinen Schwager, HSV-Trainer Samir Habibovic.

"Wir stehen schon wieder unter Zugzwang!" sieht es BVB-Trainer Dirk Bördeling. Denn Sonntag beim SV Herbede hielt der BVB in der Schlussphase eine 2:1-Führung nicht, gab mit 2:2 wieder zwei Punkte ab. Der Übungsleiter weiter: „Wir müssen auch gewinnen, weil wir dann zum ungeschlagenen Spitzenreiter nach Erkenschwick müssen. Es wird für uns eine schwere Aufgabe, schwer wie vorigen Mittwoch im Pokalfinale gegen Mengede.“ Dieses verlor der BVB bekanntlich mit 5:6 nach Elfmeterschießen.

Aufsteiger Hombruch starte gut, strauchelte dann etwas und kam zuletzt über ein 1:1 gegen Schwerte nicht hinaus. Das Spiel der Dortmunder lebt von der Treffsicherheit ihres Stürmers Tim Schwarz. Für Sicherheit im hinteren Teil sorgt der frühere Lüner SVer Emre Konya. Der BVB kann – bis auf die noch gesperrten Mike Bednarek und Pascal Harder – Bestbesetzung präsentieren. Wieder dabei ist auch Stürmer Fathallah Boufeljat. Der 24-Jährige fiel seit März mit einem Muskelfaserriss aus dem Spiel gegen Olpe aus und feierte Mittwoch im Pokal bei seinem ersten Einsatz ein tolles Comeback. Er erzielte das 2:2 gegen Mengede, sorgte damit noch für den Einzug seines Teams ins Elfmeterschießen. Mit etwas Pech vergab er zuvor den möglichen Siegtreffer zum 3:2.

Am Rande des Spiels kommt es in der Glückauf-Arena, die trotz des Wassereinbruchs beim Unwetter in der Nacht zu Donnerstag bespielbar ist, zu einem Familientreffen. BVB-Abwehrmann Elvedin Joldic kann mit Hombruchs Trainer Samir Habibovic einen Schwager begrüßen.

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