BW Alsteddes Dominik Hennes trifft drei Mal im Test-Derby gegen Westfalia Wethmar II

Fußball: Testspiel

Dominik Hennes scheint sich in Alstedde wohlzufühlen. Gegen Wethmar traf er im dritten Spiel in Folge und diesmal gleich drei Mal. Dabei hielt Wethmar das Spiel eine Hälfte lang offen.

von Carl Brose

Wethmar, Alstedde

, 06.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Dominik Hennes (r.) traf für BW Alstedde drei Mal gegen Westfalia Wethmar.

Dominik Hennes (r.) traf für BW Alstedde drei Mal gegen Westfalia Wethmar. © Sebastian Reith

BW Alstedde hat sich am Mittwochabend einen Derbysieg im Testspiel gegen Westfalia Wethmar II gesichert. Mit 8:3 gewannen die Alstedder zu Hause gegen die Bezirksliga-Reserve. Dabei war das Spiel gerade in der ersten Halbzeit noch ausgeglichen. Erst im zweiten Durchgang machte sich dann bemerkbar, dass Alstedde seine A-Liga-Staffel als ungeschlagener Tabellenführer souverän anführt und Westfalia Wethmar II in Kreisliga A2 Unna-Hamm mitten im Abstiegskampf steckt.

Die Gastgeber gaben von Beginn an ein hohes Spieltempo vor, womit die Wethmarer zunächst ihre Probleme hatten. „Wir haben die ersten Minuten erstmal gebraucht, um uns an die Geschwindigkeit von Alstedde zu gewöhnen. Das ging schon alles sehr schnell“, sagte der Wethmarer Co-Trainer Flemming Dvorak über die Anfangsphase der Partie. Folgerichtig ging Alstedde nach 15 Minuten durch einen Treffer von Winterneuzugang Dominik Hennes in Führung.

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Nach dem furiosen Beginn kam Wethmar besser rein und schaffte es, das Spiel offener zu gestalten. „Wir waren dann besser in den Zweikämpfen und dadurch einfach präsenter auf dem Platz“, so Dvorak. Durch Konter kam Wethmar auch zu Möglichkeiten in der Offensive, wodurch Flemming Orlowski zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich traf. Dennis Löhrke glich in der 30. Minute dann auch noch die erneute Alstedder Führung aus. Ehe die favorisierten Gastgeber durch einen Treffer von Andreas Rumpf doch noch mit einem Vorsprung in die Halbzeitpause gingen.

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Dann drehte Alstedde aber so richtig auf. Innerhalb von sieben Minuten erzielten sie drei Tore und schraubten das Ergebnis auf 5:2 hoch. Dabei erzielte Hennes auch gleich noch seine Treffer zwei und drei. Für Westfalia-Co-Trainer Dvorak ein schwer erklärlicher Einbruch: „Irgendwie waren wir in dieser Phase nicht griffig genug. Wir waren ständig einen Meter zu weit weg und dann ging das alles einfach ein bisschen zu schnell für uns.“

In der Schlussphase kam Wethmar durch Dennis Anderson zwar noch zu einem weiteren Treffer zum 7:3. Doch da war das Spiel bereits gelaufen und Alstedde setzte schließlich durch Mursel Budnjo den Schlusspunkt.

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