Cobras hadern nur mit dem Endergebnis - Die Ergebnisse

Handball: Ergebnisse

Der SuS Oberaden verliert ein Spiel und tritt dennoch überragend auf. Gegen den ASV Hamm-Westfalen II stimmt nur das Resultat nicht. Landesligist VfL Brambauer verliert eine gute Partie.

Brambauer, Lünen, Oberaden

, 30.09.2018, 22:34 Uhr / Lesedauer: 3 min
Cobras hadern nur mit dem Endergebnis - Die Ergebnisse

Oberadens Spielertrainer Alexandros Katsigiannis (l.) erzielte gegen den ASV vier Tore. Zum Sieg reichte es am Ende wegen Kleinigkeiten jedoch nicht. © Günther Goldstein

Oberliga
SuS Oberaden – ASV Hamm-Westfalen II 32:34 (14:17)

„Das war definitiv unsere beste Saisonleistung. Ich bin sehr zufrieden“, bilanzierte Spielertrainer Alexandros Katsigiannis. Seine Mannschaft hing sich gegen den starken Gegner aus Hamm von Beginn an richtig rein. „Wir wussten, dass wir auf einen Gegner treffen, der wirklich stark ist und individuelle Klasse hat. Unser Ziel war es, ihn unter Druck zu setzen. Das haben wir geschafft“, so Katsigiannis.

Dass die Cobras am Ende aber keine Punkte mitnahmen, lag an zwei, drei Kleinigkeiten, die im Spiel nicht funktionierten. Es lag auch an der individuellen Klasse von Hamm. Da war unter anderem Julian Krieg im Rückraum, der mit insgesamt neun Toren bester Werfer des Spiels war. Er fand in entscheidenden Situationen irgendwie doch noch den Weg durch eine Lücke.

Spielerisch gab es einige Höhepunkte zu sehen. Über schöne Spielzüge, einfache Gegenstoßtore bis hin zu Kempa-Tricks. Dieses Spiel lieferte alles, wobei die Partie mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. „So macht Handballspielen aber Spaß. Wir haben gezeigt, dass wir uns vor keinem Gegner verstecken brauchen. Wir sind auf einem sehr guten Weg und wollen diesen positiven Schwung auch mit in die nächsten Spiele nehmen“, sagte Katsigiannis.

Dem SuS Oberaden fehlen noch zwei, drei angeschlagene und verletzte Spieler. „Wenn diese wieder da sind, haben wir noch mehr Möglichkeiten“, so Katsigiannis.

„Darauf bauen wir“, sagt der SuS-Coach. Ein starkes Spiel lieferten Bastian Herold am Kreis, Fabian Lauber im rechten Rückraum und Pascal Stennei im linken Rückraum ab. „Es ist schwierig, einen herauszuheben. Das Team hat heute überzeugt und das ist, was zählt“, meint Katsigiannis. Die Cobras stehen jetzt vor einer englischen Woche. Am Mittwoch, 3. Oktober, muss das Team in Hemer antreten, ehe am Sonntag, 7. Oktober, das Heimspiel gegen den TuS Ferndorf II wartet. In Hemer wartet ein Kampfspiel.

SuS Oberaden: Klepping/Makus – Lauber (8), Noe, Herold (5/2), Katsigiannis (4), P. Stennei (7), B. Stennei (6), Schichler (1), Holtmann, Rossfeldt, Wagner (1)

Landesliga 3
Brambauer – Altenbögge 28:34 (16:17)

Brambauer kam nicht gut in die Partie. Der stark besetzte und sehr erfahrene Gast zog die VfL-Deckung mit vielen Wechseln abseits des Balles auseinander und schuf sich so große Lücken. Der VfL war aber offensiv ebenfalls früh da und hielt so den anfänglichen Rückstand im Rahmen (2:5).

Danach zeigte der VfL seine beste Phase, zeigte in allen Belangen feinsten Landesliga-Handball und legte zwischenzeitlich mit fünf Treffern vor (14:9). Die Partie wurde im Anschluss wieder ausgeglichener, nach der Pause ging Altenbögge in Führung. „Das war der Knackpunkt. Wir haben dann den Kopf verloren“, sagte VfL-Coach Nadim Karsifi.

Vom 17:22 erholte sich der VfL Brambauer nicht mehr. Oft fehlte bei einem knappen Rückstand die letzten Zentimeter auf dem Weg zum psychologisch wichtigen Ausgleich. Jan Richter vergab beim 28:31 die wohl letzte Chance auf etwas Zählbares.

Die Gründe dafür waren alles andere als offensichtlich. Denn eigentlich war es eine Partie auf Augenhöhe. „Machst du die Chancen, dann gewinnst du das Dingen“, nannte Karsifi die Trefferquote als einen Grund. Zudem war der VfL hier und da im Pech. Mehrmals hielt Keeper Manuel Welski stark, doch der Ball fiel trotzdem hinter ihm noch ins Netz.

VfL Brambauer: Welski/Sträde – Richter (2), Lüke, L. Langmann (1), Baggemann (3), Gärtner, P. Langmann, Forsmann (4), Freitag (5), Pape (3), Seidel, Maurer (4/3), Pohl (6)

Bezirksliga Hellweg
HC Heeren-Werve – Lüner SV 32:25 (16:11)

Es war ein Start-Ziel-Sieg für die Gastgeber. Mit 2:6 lagen die Lüner in Kamen-Heeren zurück. Der LSV fand nun allerdings besser ins Spiel und war beim 9:11 Heeren ebenbürtig. Bis zur Pause legte dann allerdings der HCH wieder vor.

Nach dem Seitenwechsel entschied Heeren die Partie zügig. Beim 14:23 lagen die Lüner, bei denen am ehesten Spielertrainer Christian Neve mit zehn Treffer überzeugte, schon entscheidend zurück. Wirklich verkürzen konnte der LSV nicht mehr.

Lüner SV: Karanski/Hangebrock – Dornseifer (2), Gores, Schink, Droste (1), Seeger (2), Donat, Hadac (5), Mai (3), Neve (10/4), Miehle, Wildemann (1), Schmidt (1)

Frauen-Verbandsliga 2
PSV Recklinghausen II – Lüner SV 27:32 (15:12)

In der Anfangsphase hielten die Lüner zunächst bis zum 4:4 gut, sahen sich beim 8:4 (13.) aber einem Vier-Tore-Rückstand gegenüber. „Da standen wir in der Deckung nicht gut, waren nicht aggressiv genug. 15 Gegentore in einer Halbzeit sind zu viel“, so Trainer Marcel Mai, dessen Team zur Pause 12:15 hinten lag.

Nach dem Wechsel klappte es bedeutend besser. Die Gäste aus der Lippestadt drückten jetzt aufs Tempo. Hannah Rempe erzielte mit zwei Treffern die erstmalige Führung, die der LSV über 21:17 auf 24:18 ausbaute. Von der Linie zeigte sich das LSV-Team aber zu unkonzentriert. Insgesamt vier Siebenmeter wurden verworfen. „Vier von sieben verwerfen ist eine zu hohe Quote“, hätte sich Mai mehr Treffsicherheit gewünscht.

Am Ende stand ein Sieg mit fünf Toren zu Buche. Beste Werferinnen beim Lüner SV waren Hannah Rempe (7), Appia-Sarah Dressler (6) und Anna Lieneke.

Lüner SV: Preuss, Klostermeier – Lieneke (5), Hülsewede (4), T. Schmidt (1), Püschel (3), Lohölter, C. Schmidt (1), Krause, Marre (2/1), A. Schmidt, Rempe (7), Dressler (6), Geisler (3)

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