Cobras siegen beim VfL Brambauer - Alle Ergebnisse

Handball: Testspiele

Die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer haben dem Oberligisten SuS Oberaden im Testspiel lange Paroli geboten. Auch die Frauen-Teams des Lüner SV und VfL Brambauer testeten.

Lünen

, 19.08.2018, 21:27 Uhr / Lesedauer: 3 min
Cobras siegen beim VfL Brambauer - Alle Ergebnisse

Der VfL Brambauer, hier mit Sebastian Pohl (M.), hat gegen Bastian Herold (l.) und Bastian Stennei verloren. © Günther Goldstein

VfL Brambauer – Oberaden 22:26 (11:13)

Trotz der Niederlage ist die Stimmung beim VfL Brambauer gut. VfL-Coach Nadim Karsifi war zufrieden. Die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer haben bereits schweißtreibende Einheiten aus den vergangenen Trainingslager-Tagen hinter sich, haben einen guten Eindruck hinterlassen. Seit Donnerstag absolvierte Brambauer täglich handballspezifische Einheiten.

Das Testspiel gegen den Oberligisten SuS Oberaden krönte die anstrengenden Tage. Auch wenn beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung antraten, so war es für beide Teams ein aufschlussreicher Test. „Für mich war in erster Linie wichtig, dass wir endlich ein Spiel in der Vorbereitung gewinnen“, sagt Mats-Yannick Roth, der als Kapitän der Mannschaft die beiden abwesenden Trainer Alex Katsigiannis und Stephan Schichler erfolgreich vertrat.

Oberaden trat mit einer Rumpftruppe an, machte seine Sache aber gut. Eine gute Leistung zeigte vor allem Linkshänder Fabian Lauber auf der vorgezogenen Spitze in der 5-1-Deckungsformation. „Eine wirklich gute Alternative für Lauris Hajduk, der sonst dort immer spielt“, so Roth. Hajduk ist bekanntlich aufgrund seiner Hand-Operation für einige Wochen noch aus dem Handballgeschäft raus.

Oberaden zeigte in der Deckung eine konstant gute Leistung, ließ sich auch durch manche fragwürdigen Schiedsrichter-Entscheidungen nicht aus der Ruhe bringen. „Im Angriff hat man aber gesehen, dass wir eigentlich uns auf diesen Positionen nicht so kennen. Da hat es etwas gebraucht, bis wir uns in der Zusammensetzung gefunden haben“, sagte Roth. Immerhin fehlten dem SuS Oberaden gleich acht Akteure. Trotzdem nahm das Team vom Kopf her dieses Testspiel auch ernst.

Einfach gab sich Brambauer aber nicht geschlagen. Karsifi lobte die Einsatzbereitschaft, sah aber auch Mängel bei einigen technischen Fehlern. „Das war auch der Unterschied. Vielleicht waren wir aber auch von den letzten Tagen ein bisschen müde. Dennoch war Oberaden in der Hinsicht einfach konstanter“, sagt Karsifi. Der Coach meint aber: „Wenn wir zuvor die anstrengenden Einheiten nicht gehabt hätten und unsere technischen Fehler minimieren, dann wäre ein Unentschieden durchaus möglich gewesen.“

Zuvor spielte der VfL Brambauer noch am Samstag mit einem dünnen Kader gegen die HSG Hohenlimburg II und gewann dieses Spiel dank einer starken Leistung mit 24:18 (10:6). Dabei lobte Karsifi vor allem die disziplinarische Leistung seiner Mannschaft: „Das sah wirklich gut aus. Wir haben echt gut gespielt und stark gekämpft.“ Jetzt gönnt der VfL-Coach seiner Mannschaft am Montag, 20. August, einen trainingsfreien Tag. Bereits Dienstag, 21. August, geht es mit dem Endspurt der Vorbereitung weiter.

VfL Brambauer: Strede/Welski – Richter, Lüke, Wißmann, Kurt, Gärtner, Eder, Pape, Maurer, Pohl, Forsmann

SuS Oberaden: Makus/Klepping – Lauber (5/1), Matthies, Brach (3), B. Stennei (3), Herold (6/1), Marschewski (1), Wagner (5), Roßfeldt (3)

HC TuRa Bergkamen II – VfL Brambauer 21:27 (8:18)

VfL-Trainer Andre Schwedler sah aber auch noch weitere Erfolge in der Vorbereitungsphase: „Wir haben weiter an unseren Systemen feilen können, auch wenn wir mit einem dünnen Kader angetreten sind.“ Der Coach hatte einige Ausfälle wegen Urlaubern und Verletzungen zu verkraften. Hinzu kam, dass Linkshänderin Angelina Pötter angeschlagen war und Verena Leismann in der zweiten Halbzeit umknickte. „Das sah nicht gut aus. Da müssen wir jetzt abwarten“, so Schwedler.

Somit hatte er kaum Alternativen. Dennoch präsentierte sich seine Mannschaft gut und machte aus ihren Möglichkeiten das Beste. Vor allem mit der ersten Halbzeit war der Coach sehr zufrieden: „Das haben die Frauen echt gut gespielt. Da gibt es nichts zu bemängeln.

Nach der Pause hat man aber gemerkt, dass wir nur einen kleinen Kader hatten.“

Im Angriff konnte der VfL Brambauer aber weiter seine Auslösehandlungen einspielen. In der Defensive standen die 5-1-Deckung und die 6-0-Formation im Vordergrund.

Der nächste Test findet am kommenden Sonntag, 26. August, gegen den Landesligisten TV Werne um 18.30 Uhr statt.

VfL Brambauer: Wulf/Jaschewski – Sahage, Ceylan, Trippe, Plotek, Leismann, Pötter, Lasshof, Holz

Hammer SC – Lüner SV 28:26 (13:10)

Das war ein Dämpfer für den Verbandsliga-Aufsteiger Lüner SV. Die Handballerinnen verloren am Sonntag im Testspiel beim Landesligisten Hammer SC mit 26:28.

„Das war eine volle Katastrophe. Ich hoffe, dass die Spielerinnen jetzt wach werden. In der Verbandsliga können wir so garantiert nicht auflaufen“, sagte Trainer Marcel Mai. Sein Team spielte beim Landesligisten Hammer SC und zeigte nicht ansatzweise das, was es in der letzten Zeit ausmachte. „Es fand keine Zusammenarbeit in der Abwehr statt. Wir machten individuelle Fehler. Das war ein Dämpfer zur richtigen Zeit“, so Mai. Durch eine unzureichende Abwehrleistung fehlte es dem Team auch an Schnelligkeit. „Das Tempospiel fand gar nicht statt“, so Mai. Er hofft, dass seine Mannschaft daraus lernt und im nächsten Test eine entsprechende Reaktion zeigt.

Lüner SV: Preuß/Klostermeier/M. Krause – A. Schmidt, Püschel, Rempe, Blümel, T.-C. Schmidt, Marre, J. Krause, Schröder, Hülsewede, C. Schmidt, Lieneke, Koeppen

Lüner SV – SG Menden Sauerland Wölfe 28:29 (9:10, 19:18)

Marcel Mai, Trainer der Verbandsliga-Handballerinnen des Lüner SV, ist sehr zufrieden. Gegen Oberligist SG Menden Sauerland Wölfe schlug sich sein Team am Mittwoch erstaunlich gut.

Das Spiel fand über dreimal 25 Minuten statt. Der LSV bot dem klassenhöheren Team lange Zeit Paroli. „Das war unterm Strich ein echt gutes Spiel. Wir standen super in der Defensive und haben nach vorne gutes Tempo gemacht“, lobte Mai. Im Spielaufbau zeigte Lünen dann aber noch zu viele Ballverluste, was auch durch die ständigen Wechsel bedingt war. „Es haben alle Spielerinnen gleichmäßig ihre Anteile bekommen“, so Mai, der auch mit dem Testspiel zuvor gegen den ETSV Witten, das Lünen mit fünf Toren verlor, sehr zufrieden war.

Lüner SV: Klostermeier/Preuß/M. Krause, Püschel, Blümel, Rempe, Rosenthal, Dressler, Schroeder, Marre, T. Schmidt, J. Krause, Hüslewede, C. Schmidt, Lienke, Koeppen

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