"Cobras" weiter, Brambauer raus – Die Ergebnisse

Handball: Kreispokal

Ab ins Final Four: Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden stehen im Halbfinale, mussten gegen den Soester TV aber hart kämpfen. Brambauer scheidet bereits in der 3. Runde des Kreispokals aus. Auch für die Handballerinnen des VfL gab es ein frühes Aus.

Oberaden/Lünen/

, 11.02.2018, 20:41 Uhr / Lesedauer: 4 min
"Cobras" weiter, Brambauer raus – Die Ergebnisse

Kreisläufer Bastian Herold (M.) traf für den SuS Oberaden gegen Soest insgesamt acht Mal. © Goldstein

Männer-Handball, Kreispokal 3. Runde
SuS Oberaden – Soester TV 20:19
SuS Oberaden – VfL Kamen 29:12

Die Verbandsliga-Handballer des SuS Oberaden stehen im Final Four beim Pokal des Kreises Hellweg. Dank des knappen 20:19-Sieges am Samstag gegen den Soester TV und des deutlichen 29:12-Erfolges gegen den VfL Kamen setzte sich das Team von Trainer Alex Katsigiannis an die Spitze der Vorrundengruppe 3D.

Nur die Gruppenersten der vier Vorrundengruppen qualifizieren sich für das Final Four, das am 24. und 25. März stattfindet. Neben Oberaden setzten sich auch Ligakonkurrent HC TuRa Bergkamen, der ASV Hamm-Westfalen und der Hammer SC durch. Am 24. März wird Oberaden das Halbfinale gegen den Sieger der Gruppe 3B, gegen den ASV Hamm-Westfalen bestreiten.

Gegen den Soester TV, der mit einer Mischung an Spielern aus der Oberliga-Ersten und Bezirksliga-Zweiten antrat, kam der SuS gut ins Spiel und ging zur Pause mit einer Führung in die Kabine. Im zweiten Spielabschnitt lief es aber nicht mehr rund. „Das war ähnlich wie die letzten Spiele in der Saison. Wir hatten viele technische Fehler und haben uns viel zu undiszipliniert bei den Torabschlüssen gezeigt“, sagte Trainer Alex Katsigiannis. Dank Börge Klepping im Tor, der viele starke Paraden zeigte und dank Kreisläufer Bastian Herold, der in dem Spiel mit acht Treffern bester Torschütze war, setzten sich die Cobras am Ende knapp mit 20:19 durch.

Im zweiten Spiel gegen Bezirksligist VfL Kamen hielt Oberaden das Tempo hoch. „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben die gesamte Spielzeit über Gas gegeben. Auch wenn Kamen zwei Klassen tiefer spielt, spielt das für mich keine Rolle“, so Katsigiannis. Stark präsentierten sich Lukas Noe, der nur 15 Minuten auflief, in der Zeit aber sechs Treffer erzielte, sowie die beiden Spieler aus der Bezirksliga-Zweiten Niko Wagner und Lukas Wegelin. „Insgesamt war das für uns eine gute Trainingswoche mit einem erfolgreichen Abschluss“, sagte Katsigiannis.

Team und Tore
SuS: Klepping/Makus – Lauber (1 gegen Soest/1 gegen Kamen), Hajduk (0/5), Noe (1/6), Fehring (1/1), Katsigiannis (2/2), B. Stennei (4/1), Holtmann (0/3), Rossfeldt (2/2), Braach (0/2), Herold (8/0), Wegelin (0/0), Wagner (1/6)

VfL Brambauer – ASV Hamm-Westfalen 25:31
VfL Brambauer – TuS Anröchte 23:22

Die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer belegten am Samstag in der Vorrundengruppe 3B den zweiten Platz, der gleichzeitig das frühe Aus im Kreispokal bedeutet. Das Team von Trainer Nadim Karsifi kam im Auftaktspiel gegen den ASV Hamm-Westfalen, der mit seiner Oberliga-Mannschaft auflief, nicht über eine 25:31-Niederlage hinaus. Im letzten Spiel gegen Kreisligist TuS Anröchte reichte es nur zum knappen 23:22-Sieg.

Von Beginn an war allen Beteiligten klar, dass ein Weiterkommen schwierig sei. Hamm-Westfalen legte von Beginn an die Messlatte hoch, führte schnell 7:3 und 9:4. Über 11:4 setzte sich das Team zur Pause auf 16:7 ab. „Wir waren einfach nicht anwesend. Das war sehr schlecht von uns. Die Jungs waren alle nicht motiviert genug“, sagte Trainer Nadim Karsifi.

Auch im zweiten Abschnitt spielte Hamm-Westfalen seine Klasse aus, führte zwischenzeitlich beim 21:9 sogar mit zwölf Toren Unterschied. Zum Ende des Spiels kam der VfL, immer wieder von Rückraumspieler Sebastian Pohl vorangetrieben, etwas näher heran. Am Ende war die Niederlage aber deutlich.

Im zweiten Spiel gegen Anröchte tat sich der VfL Brambauer zum Spielende sehr schwer, ließ Anröchte noch einmal herankommen. In den letzten fünf Minuten fiel aber kein Treffer mehr, sodass der VfL am Ende den Sieg einfuhr. Trotz der Leistungen fand Karsifi auch positive Aspekte des Wochenendes: „Die zuletzt Verletzten haben die Chance bekommen, Spielanteile zu sammeln“, so der Coach.

Team und Tore
VfL: Welski/Greinert – Richter (3 gegen Hamm/6 gegen Anröchte), Lüke (0/0), L. Langmann (1/1), Wißemann (0/0), P. Langmann (1/2), Forsmann (0/2), Freitag (5/6), K. Maurer (1/)0, P. Maurer (4/4), Pohl (10/2)

Frauen-Handball, Kreispokal 3. Runde
VfL Brambauer – Ahlener SG 20:21
VfL Brambauer – Soester TV 27:21

Der VfL ging am Samstag als klassenhöchstes Team in der Vorrundengruppe 3B in die Pokalrunde und schied dennoch mit dem zweiten Platz aus.

Im Auftaktspiel gegen den Landesligisten aus Ahlen gab sich Brambauer knapp geschlagen und musste am Ende zusehen, dass die Ahlener SG das Ticket für das Final Four löste. Zwar ging das Team von Trainer Andre Schwedler personell gebeutelt ins Turnier. Doch dies ließ er nicht als Ausrede gelten: „Wir hatten genügend andere Spielerinnen, die auf dem Niveau spielen.“

Im ersten Spiel gegen Ahlen kam Brambauer gut ins Spiel, führte schnell 5:2. Doch dann verlor das Team den Faden. Auch die deutliche Kabinenansprache zur Pause brachte nicht viel. „Wir haben sowohl hinten als auch vorne schwach gespielt. Da war nichts zu sehen“, so Schwedler. Ahlen spielte clever und sicherte sich einen 21:20-Erfolg.

Das zweite Spiel gegen den Soester TV lief fast identisch. Die VfL-Frauen legten einen guten Start hin, erarbeiteten sich beim 7:2 einen Vorsprung von fünf Toren. Danach stellte das Team das Handballspielen fast ein. Am Ende reichte es dennoch für einen 27:21-Sieg und somit für Platz zwei. „Wir werden die Probleme, die wir hatten, besprechen. Jetzt kann man dazu nicht mehr sagen“, so Schwedler. Mit an Bord hatte der Coach in Lisa Kindmann und Darlene Fahner zwei B-Jugendliche, die ihre Sachen vorbildlich lösten. Kindmann erzielte im letzten Spiel drei Treffer. „Die beiden nehme ich aus der Kritik heraus“, so Schwedler.

Team und Tore
VfL: Sindermann – Sahage (0 gegen Ahlen/1 gegen Soest), Mai (1/1), Plotek (5/1), Ravelonjaka (6/5), Bauer (1/6), Juchems (1 /4), Umbescheidt (4/1), Leismann (0/1), Lasshof (1/3), Holz (1 /2), Kindmann (0/3), Fahner (0/0)

Lüner SV – Königsborner SV
Lüner SV – Westfalia Kamen

Die Landesliga-Handballerinnen vom Lüner SV haben es verpasst, das Ticket für das Final Four des Kreispokals zu lösen. Gegen Oberligist Königsborner SV verloren sie das Spiel in der zweiten Halbzeit. Kurzfristig hatte Landesligist Westfalia Kamen abgesagt, sodass es nur zum Duell zwischen Lünen und Königsborn kam.

Der LSV startete gut gegen den klassenhöheren Gegner, führte mit 3:1 und 5:2. Lünen zeigte schnellen Handball und immer wieder schöne Kombinationen. Weil sie am Ende der ersten Halbzeit aber die letzte Konsequenz beim Torabschluss vermissen ließen, eroberte Königsborn noch die Führung. „Die Mannschaft hat die Aufgaben spielerisch gelöst“, sagte Co-Trainer Alexander Rehagel. Er vertrat Trainer Marcel Mai an der Seitenlinie.

Im zweiten Durchgang war davon nicht mehr viel zu sehen. Gerade in den Anfangsminuten konnte Königsborn Gegenstoß um Gegenstoß laufen, sorgte so für die Vorentscheidung. „Dann ist uns leider nicht mehr viel eingefallen“, so Rehagel. Der Oberligist baute seine Führung so weiter aus, stand nun auch sicher in der Deckung. Lünen dagegen agierte zunehmend kopflos im Angriff und konnte nicht an den ersten Durchgang anknüpfen. „Die Kombinationen und die Entschlossenheit waren nicht mehr da“, sagte Rehagel. So verpasste der LSV den Einzug in das neu geschaffene Final Four des Kreispokals Hellweg.

Team
LSV: Klostermeier/Preuß - A. Schmidt, Schröder, Krause, Dressler, Blümel, Püschel, Rempe, Geisler, Koeppen, Lieneke, C. Schmidt, Hülsewede

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