Darum könnte Lünen eine schlummernde Volleyball-Hochburg sein

Lüner SV

Der neue Vorstand des Lüner SV will den Volleyballsport in Lünen wieder nach vorne bringen. Dirk Hartmann und Martin Lehnhoff stellen ein leistungsorientiertes Konzept und neuen Trainer vor.

Lünen

, 16.08.2019, 15:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Darum könnte Lünen eine schlummernde Volleyball-Hochburg sein

Hoch hinaus wollen die Volleyballer des Lüner SV – allen voran die Damen der Rot-Weißen. © Foto: Goldstein

Lünen ist eine schlummernde Volleyball-Hochburg und soll es laut dem Vorstand des Lüner SV auch wieder werden. Im Gespräch mit der Sportredaktion erläuterte das Vorstands-Duo Martin Lehnhoff und Dirk Hartmann das leistungsorientierte Konzept.

Die Ausrichtung der Westdeutschen Meisterschaft der weiblichen U14-Jugend in der heimischen Halle am Gymnasium Altlünen habe im vergangenen Jahr den Ausschlag gegeben. Nun wollen die Verantwortlichen im wahrsten Sinne angreifen und den Volleyballsport vorantreiben.

Für die Westdeutschen qualifizieren

„Wir möchten uns sportlich für die Westdeutschen Meisterschaften der U16 qualifizieren und auch Gastgeber der Vergleichskämpfe sein“, so Vorstandsmitglied Dirk Hartmann, der selbst die Hochphase des Lüner Volleyballs aktiv miterlebt hat und seit knapp drei Monaten mit im Vorstands-Boot sitzt.

Dazu stellte der LSV der ehemaligen Bundesliga-Spielerin und Headcoach Gaby Hartmann einen erfahrenen Landestrainer des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) zur Seite. Peter Pourie, WVV-Trainer der weiblichen Jugend U16, leitet nun einmal die Woche das Training beim LSV, gibt wertvolle Tipps und setzt Akzente im Bereich Athletik und Taktik. Auch die Trainingsfrequenz wurde erhöht. „Alle ziehen gut mit und trainieren mindestens dreimal die Woche. Wir sind stolz, mit Pourie einen erfahrenen Trainer zu haben“, so Lehnhoff.

Konzept trägt erste Früchte

Das Konzept, das seit einem Jahr nun verfeinert wurde, trägt schon erste Früchte. „Drei Spielerinnen der U14 sind in Bezirks- und Landes-Auswahlmannschaften des NRW-Kaders aktiv. Weitere sollen folgen“, ergänzt Hartmann, der den Fokus klar auf die weibliche Jugend setzt. Als Unterbau wollen die LSVer demnächst schon im Kindergarten Interesse für den Volleyballsport wecken.

Der Trainerstab des LSV, zu dem nun auch Frank Regenbogen, der die Verbandsliga-Herren trainiert, zählt, hospitiert ab kommenden Montag (19. August) in der eigenen Halle. NRW-Auswahltrainer Peter Pourie hält dann mit dem U16-Kader einen einwöchigen Lehrgang ab. Die U16 des WVV ist aktueller Bundespokal-Sieger und stellt den überwiegenden Teil der Nationalmannschaft. Zum Abschluss des Lehrgangs wird es am Samstag, 24. August, von 11 bis 17 Uhr ein Turnier geben. Mit dabei sind zwei Mannschaften des WVV, die Landesliga-Frauen des LSV und drei weitere Oberliga-Mannschaften. Wer Volleyball auf hohem Niveau sehen möchte, sollte sich dann in der Sporthalle am Gymnasium Altlünen einfinden.

Startgebühr beträgt 25 Euro

Gegen 12 Uhr stellt der Vorstand das neue Konzept Vertretern der Stadt und Sponsoren vor und hofft auf weitere Unterstützer. Anfang September findet beim LSV zudem ein Nachwuchs-Camp für Mädchen des Jahrgangs 2007 und älter mit Pourie statt. Die Startgebühr für alle Teilnehmer beträgt 25 Euro. Anmeldungen gehen an info@lsv-volleyball.de

Die erste Damenmannschaft, in der schon zahlreiche U16 Spielerinnen aktiv sind, soll den Aufstieg in die Verbandsliga schaffen. Mittelfristig wollen die LSVer, die den Schwerpunkt auf die Damen setzen, an erfolgreiche Zeiten anknüpfen und dank des leistungsorientierten Konzepts weiter oben spielen.

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