Dem VfK Lünen-Süd geht es ums Prestige

Ringen

LÜNEN Es geht zwar nicht mehr um den Aufstieg, aber um Platz eins in der Landesliga: Die Ringer des VfK Lünen-Süd kämpfen am Samstag, 10. Oktober, gegen den SV Hohenlimburg II. Erstaunlich, aber wahr: Wer gewinnt, kann sich wohl einigen Vor-Weihnachtsstress sparen.

von Von Marco Winkler

, 08.10.2009, 17:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alex Arendt und der VfK Lünen-Süd müssen nach Hohenlimburg.

Alex Arendt und der VfK Lünen-Süd müssen nach Hohenlimburg.

Ringen, Landesliga Ost SV Hohenlimburg II - VfK Lünen-Süd (Sa 18 Uhr) Zwar sind beide Mannschaften bereits für die Aufstiegsrunde qualifiziert, dennoch geht es um einiges. "Es ist ein unheimliches Prestige mit Platz eins in die entscheidenden Kämpfe zu gehen", betont VfK-Geschäftsführer Horst Gehse und legt nach: "Zudem hat der Meister die entscheidenden beiden Duelle vor heimischem Publikum."

In eigener Halle sind die Süder bekanntlich stärker, als auswärts. "Außerdem ist es besser, wenn man kurz vor Weihnachten nicht noch so weit fahren muss", denkt Gehse auch an den Stress kurz vor dem Fest der Liebe.

Lünen reist mit viel Selbstvertrauen an Zu unterschätzen ist Hohenlimburg auf keine Fall. "Der SV besitzt eine starke Oberliga-Mannschaft. Wer dort nicht ringen kann, steht in der Zweiten auf der Matte", warnt Gehse. Zudem ist seit zwei Jahren Trainer Busch bei den Sauerländern tätig. "Das ist ein sehr ambitionierter Mann, der Marten bereits in die Oberliga geführt hat." Doch bei all der Stärke des Gegners. Der VfK ist ebenfalls sehr gut besetzt. Die Lage ist sogar noch besser, schließlich steht Dennis Kriewald auch wieder zur Verfügung. Lünen kommt mit dem Selbstvertrauen von acht Siegen in acht Kämpfen und will auch den neunten für sich entscheiden. Besser könnten die Voraussetzungen für die Aufstiegsrunde nicht sein.

Beim Tabellendritten erwartet die Zweite keine leichte Aufgabe. "Werries besitzt in der Umgebung mit die meisten Zuschauer", warnt Gehse seiner Youngster vor einer Kulisse von bis zu 200 Anhängern.

Damit die jungen Kämpfer nicht überfordert sind, werden wieder einige Routiniers die Mannschaft verstärken.

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