Der Lüner SV hat keine Angst vor Wanne-Eickel

Fußball-Westfalenliga

Nach drei Pleiten in Serie und dem Sechs-Punkte-Verlust durch den Rückzug des TSV Marl-Hüls ist der Lüner SV auf Platz zwölf abgerutscht. Am Sonntag braucht er ein Erfolgserlebnis.

Lünen

, 29.03.2019, 15:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Milan Sekulic (am Ball) kehrt nach Verletzung wieder in den Kader der Lüner zurück. Im Hinspiel gegen Wanne-Eickel verloren Sekulic und Co. noch mit 2:3.

Milan Sekulic (am Ball) kehrt nach Verletzung wieder in den Kader der Lüner zurück. Im Hinspiel gegen Wanne-Eickel verloren Sekulic und Co. noch mit 2:3. © Patrick Schröer

Vor einer schwierigen Prüfung steht Fußball-Westfalenligist Lüner SV am Sonntag im Heimspiel. Zu Gast ist um 15 Uhr (Schwansbeller Weg 7a, Lünen) die formstärkste Mannschaft der Liga – der DSC Wanne Eickel. Der Gast belegt aktuell Rang eins in der Rückrundentabelle und schlug in der Rückserie auch schon Aufstiegsaspirant RSV Meinerzhagen mit 3:2. Der Lüner SV benötigt trotzdem die Punkte.

Westfalenliga 2

Lüner SV – DSC Wanne-Eickel

LSV-Trainer Mario Plechaty möchte die aktuelle Situation gar nicht schönreden und fordert ein Erfolgserlebnis. „Wir haben ein paar Probleme im Moment. Wichtig ist, dass wir das Spiel nicht verlieren. Wir müssen selbstbewusst auftreten und jeder Zuschauer muss sehen, dass wir gewinnen wollen. Jeder unserer Spieler muss sich jetzt wieder auf den Lüner SV konzentrieren. Wir haben keine Angst vor Wanne-Eickel“, sagt der Trainer.

Ein schwaches Hinspiel

Weniger erfolgreich lief für den LSV hingegen das Hinspiel, das Erkenschwick mit 3:2 für sich entschied. In einer damals spielerisch schwachen Partie zweier personell dezimierter Mannschaften siegte Wanne-Eickel am Ende verdient. Schon damals stand der Ex-Lüner Lukas Ziegelmeir auf dem Platz, der mittlerweile das schwarze-gelbe Trikot des DSC trägt. Auch am Sonntag wird Ziegelmeir nach Lünen fahren. Ob er spielen kann, steht wegen Leistenproblemen aber noch nicht fest.

Große Wiedersehensfreude

„Ich freue mich, ihn wiederzusehen. Wir hatten in Lünen ein gutes Verhältnis und ich hätte ihn auch gerne noch im Sommer nach Iserlohn geholt. Er wird am Sonntag mit seiner Leidenschaft sicher Reizpunkte setzen wollen“, sagt Plechaty, der selbst nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Vor allem im Offensivbereich ist noch unklar, wie der LSV-Trainer aufstellen wird.

Fabian Pfennigstorf fällt mit einer Zerrung sicher aus. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Yasin Acar, der sich am Dienstag im Training an den Adduktoren verletzt hat. Zurückkehren werden dafür Milan Sekulic und Ersin Kusakci, die dem Trainer vor allem auf dem Flügel wieder mehr Optionen bieten werden.

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