Der Lüner SV ist gegen Lennestadt Underdog - hat aber ein klares Ziel bis zur Winterpause

mlzLüner SV

Nach dem spielfreien Wochenende ist der Lüner SV am Sonntag wieder gefordert. Mit dem FC Lennestadt ist ein offensivstarkes Team zu Gast. Trainer Christian Hampel hat aber ein klares Ziel.

Lünen

, 29.11.2019, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Natürlich ist Lennestadt am Sonntag der Favorit“, sagt Christian Hampel und sorgt damit direkt für klare Fakten. Der Trainer und Sportliche Leiter des Fußball-Westfalenligisten Lüner SV nimmt die Außenseiterrolle vor dem Heimspiel am Sonntag, 1. Dezember, gegen den Tabellenvierten FC Lennestadt an. Die drei Punkte hat Hampel dennoch im Blick. Die braucht er auch, hat der Coach mit seinen Schützlingen doch ein klares Ziel bis zur Winterpause.

„Ich habe es vor Wochen schon allen gesagt, dass wir bis zur Winterpause knallhart im Abstiegskampf stecken werden. Unser Ziel ist es aber, in der Winterpause über dem Strich zu stehen - alleine für das gute Gefühl. Danach wollen wir in der Rückrunde angreifen“, so Hampel, der plant, im Winter zwei bis drei Spieler zu verpflichten.

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Momentan hätte der LSV das Ziel erreicht, die Lüner sind Tabellen-13., allerdings punktgleich mit dem BV Westfalia Wickede, der auf dem Abstiegsrelegationsplatz steht. Damit die Lüner nicht weiter nach unten in den Keller rutschen, sollten sie die drei ausstehenden Partien (Gegen Lennestadt, Wiemelhausen und Neheim) in diesem Jahr nach Möglichkeit erfolgreich gestalten. Anfangen kann der LSV damit am Sonntag, wenngleich Christian Hampel Lennestadt einige Stärken zuschreibt.

„Lennestadt ist über Jahre gewachsen, ähnlich wie Finnentrop. Die Mannschaft hat vorne ein gefährliches Sturmduo, einen guten Mix mit Florian Friedrichs und Christian Schmidt. Die schießen viele Tore“, sagt Christian Hampel. 33 Treffer hat Lennestadt bislang erzielt - das ist der drittbeste Wert in der Liga. Alleine Friedrichs hat schon 15 Mal getroffen. Die Schwansbeller sind also mehr als vorgewarnt.

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Unglücklich ist für den Lüner SV deshalb die unklare Personalsituation im eigenen Kader. Während Daniel Mikuljanac (Leistenprobleme) sicher ausfallen wird, stehen hinter den Einsätzen von Noel Lahr (Grippe) und Matthias Göke (Fuß ausgerenkt) noch große Fragezeichen. Definitiv fehlen werden außerdem Mehmet Kara, Meris Memic, Milan Sekulic, Philipp Herder und Phil Rosenkranz. „Das macht es alles schwierig“, so Hampel, der sich aber zumindest über die Rückkehr von Außenverteidiger Dominik Deppe freut. Der weilte unter der Woche allerdings in Barcelona beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund und verpasste auch wichtige Trainingseinheiten.

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