Der Lüner SV will seine Heimserie ausbauen

Fußball: Westfalenliga

Vier Heimspiele, vier Siege – diese Serie möchte der Westfalenliga-Dritte Lüner SV im Heimspiel gegen den SV Horst-Emscher fortsetzen. Und die Vorzeichen stehen nicht schlecht, dass der LSV seine weiße Weste behält. Denn die Gäste aus Gelsenkirchen stehen mit nur acht Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz der Liga.

LÜNEN

, 14.10.2016, 14:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Einsatz von Volkan Ekici, hier unten links im letzten Heimspiel gegen Wiemelhausen, ist gefährdet. Wenn seine Zerrung bis Sonntag nicht verheilt, werden die Lüner kein Risiko eingehen.

Der Einsatz von Volkan Ekici, hier unten links im letzten Heimspiel gegen Wiemelhausen, ist gefährdet. Wenn seine Zerrung bis Sonntag nicht verheilt, werden die Lüner kein Risiko eingehen.

Fußball: Westfalenliga 2 Lüner SV - Horst-Emscher Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

Zuletzt kassierte Horst-Emscher zwei Pleiten, 0:5 gegen Aufsteiger Lennestadt und 0:1 gegen den Vorletzten SC Neheim. Der SVH sei eine Kunstrasen-Mannschaft, meint LSV-Coach Mario Plechaty. Zudem hätten die Gäste mit Verletzungen zu kämpfen gehabt. „Wir werden alles versuchen, die drei Punkte in Lünen zu behalten, um oben dran zu bleiben. Wir dürfen den Gegner jedoch nicht unterschätzen“, warnt Plechaty. 

Das letzte Duell zwischen den beiden Klubs gab es im März 2014. Es war das erste Jahr für Plechaty in Lünen. Horst-Emscher stieg damals als Tabellenführer auf und die Lüner verpassten den zweiten Aufstiegsrang um Haaresbreite. „Ich erinnere mich gut an das Spiel. Das war ein sehr enges Duell. 2:1 haben wir da gewonnen“, blickt Plechaty zurück. Mit dem Ergebnis dürften sich die Rot-Weißen wohl auch diesmal zufrieden geben. Ein Selbstläufer wird das allerdings nicht.

Zuletzt ließen die Lüner zu viele Standardsituationen zu. Plechaty: „Bei Freistößen sind alle Mannschaften dieser Liga gefährlich. Wir müssen da wirklich im Gegenpressing besser werden, die Gegner cleverer anlaufen.“ Darüber hinaus war der LSV-Coach gegen Holzwickede erneut mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft unzufrieden. „Wenn wir in diesen Bereichen dazu lernen, dann behalten wir die drei Punkte in Lünen“, ist der Trainer überzeugt, zumal der gesamte LSV-Kader auch im Training Gas gibt.

Personell könnte es besser aussehen in der Kampfbahn Schansbell. Volkan Ekici zog sich in der Woche eine Zerrung zu. Sein Einsatz ist fraglich, ein Risiko werde man definitiv nicht eingehen, macht Plechaty klar. Adem Cabuk befindet sich wieder im Training. Allerdings besteht bei ihm noch Nachholbedarf, sodass er wohl erst in der kommenden Woche eine Alternative sein wird. Samet Akyüz hat Rückenprobleme, Engin Cömert und Fabian Pfennigstorf sind letztmals gesperrt. Marius Breer wäre ein Kandidat für die Viererkette. Ersin Kusakci und Ali Bozlar könnten offensivere Rollen einnehmen.

LIVETICKER
Die Partie des Lüner SV gegen Horst-Emscher gibt es am Sonntag ab 15 Uhr bei uns im Liveticker.

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