Der Lüner SV will Zuhause ein Zeichen setzen

Fußball: Landesliga

Die Unbezwingbaren sind geschlagen worden. Fußball-Landesligist Lüner SV hat beim 0:2 in Marten den Status der Unbesiegbarkeit verloren. In Panik verfällt deshalb noch niemand in der Kampfbahn Schwansbell. Der Vorsprung auf Verfolger Wiemelhausen beträgt schließlich weiterhin komfortable 15 Punkte.

LÜNEN

, 01.04.2016, 14:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Linksverteidiger Luis Asante (r.), hier beim 4:1-Hinspielsieg in Hilbeck, ist für das Rückspiel am Sonntag noch fraglich.

Linksverteidiger Luis Asante (r.), hier beim 4:1-Hinspielsieg in Hilbeck, ist für das Rückspiel am Sonntag noch fraglich.

Fußball-Landesliga 3 Lüner SV - SV Hillbeck (Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen)

„Ich möchte aber verhindern, dass Druck aufkommt“, sagt Trainer Mario Plechaty. Zumal Wiemelhausen noch ein Spiel mehr zu bestreiten hat. Seine Spieler könnten die Situation aber gut einschätzen. „Sie wissen, dass sie jetzt ein Zeichen setzen müssen“, so Plechaty vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Hilbeck. In Schwansbell weist der Tabellenführer weiterhin die weiße Weste auf: elf Partien, elf Siege. „Diese Serie soll bis zum Saisonende Bestand haben“, sagt der Lüner Trainer. 

Die Wunden nach der ersten Niederlage der Saison sind geleckt. Sowohl psychisch, als auch physisch. „Die Grippewelle haben wir hinter uns gelassen“, sagt Plechaty. Einzig Luis Asantes Einsatz wackelt noch. Die ebenfalls erkrankten Matthias Drees, Lukas Ziegelmeir, Pascal Harder, Phil Rosenkranz und Bekir Kilabaz können auflaufen. Fehlen wird weiterhin Adem Cabuk aufgrund einer Bänderdehnung. Volkan Ekici war unter der Woche beruflich verhindert.  Ob es der Spielmacher überhaupt in den Kader schafft, möchte Plechaty kurzfristig entscheiden. „Vielleicht kann er uns von der Bank noch weiterhelfen“, sagt der LSV-Coach.

Große Personalnot hat das Team von Alf Dambrowsky auf Rang zehn abrutschen lassen. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt nur noch fünf Punkte. „Wir wollten eigentlich oben angreifen“, sagt Bethlehem. „Die Qualität im Kader ist vorhanden.“ Hoffnung mache die gute zweite Halbzeit zuletzt gegen Marten (1:2) und die Rückkehr einiger Leistungsträger. Der beste Torschütze Dennis Krautwurst (neun Treffer) werde aber weiter fehlen. 

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