Der VfB Lünen entthront den Lüner SV

Hallen-Stadtmeisterschaften

Die Altherrenfußballer haben einen neuen Hallen-Stadtmeister. Der VfB Lünen hat sich am Samstag die Krone aufgesetzt. Die Süder bezwangen den Vorjahressieger in einem spannenden Finale.

von Isabell Michalski

Lünen

, 27.01.2019, 20:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Während der VfB Lünen bei den Alten Herren den ersten Platz bejubelte, musste sich der Lüner SV, hier mit Burhan Akgül mit dem zweiten Platz zufriedengeben.

Während der VfB Lünen bei den Alten Herren den ersten Platz bejubelte, musste sich der Lüner SV, hier mit Burhan Akgül mit dem zweiten Platz zufriedengeben. © Günther Goldstein

Der neue Lüner Hallenfußballstadtmeister der Alten Herren hört auf den Namen VfB Lünen. In einem packenden Finale schlug der VfB am Samstag den Vorjahressieger Lüner SV mit 4:3.

Nachdem bereits die Jugend-, Damen- und Herrenteams ihre Stadtmeister gekrönt hatten, fand am vergangenen Wochenende die Stadtmeisterschaft bei den Lüner Ü32-Spielern statt. Zehn Teams gingen an den Start, um die besten Altherren-Fußballer der Stadt zu küren. Der Siegerpokal hatte von der Halle Dammwiese nur einen kurzen Weg ins nah gelegene Vereinsheim des VfB Lünen, der sich in einem spannenden Finale gegen die Vorjahressieger vom Lüner SV mit 4:3 durchsetzte. Platz drei sicherte sich BW Alstedde im Neunmeterschießen gegen den SV Preußen Lünen.

Lüner SV war der Favorit

Jedoch galt vor dem Turnier der Lüner SV als eindeutiger Favorit. Diese Favoritenrolle schrieb sich der LSV nicht nur selbst zu, sondern wurde auch von einigen anderen Vereinen und Zuschauern als eindeutiger Titelaspirant genannt.

Somit kam es nach einem einseitigen Turnierverlauf zum wenig überraschenden Finale zwischen dem Lüner SV und dem VfB Lünen. Beide Mannschaften zogen ungeschlagen ins Endspiel ein. Besonders der LSV überzeugte mit vier Siegen in der Gruppenphase und stellte zudem sowohl mit Frank Fischer den besten Torwart, als auch mit Dejan Osmanovic (sieben Treffer) den besten Torschützen des Turniers. Doch auch die Süder überzeugten in der Gruppenphase. Aus vier Gruppenspielen gewann der VfB zwei Spiele und trennte sich zweimal mit einem Unentschieden.

Allgemein boten sich den Zuschauern interessante und torreiche Spiele, etwa das 5:0 des Lüner SV zum Auftakt gegen den BV Brambauer oder das 3:3-Remis des VfB Lünen gegen BW Alstedde im Spiel um den Gruppensieg der Gruppe B.

Der Ausrichter TuS Niederaden, obwohl selbst bereits in der Gruppenphase ausgeschieden, erklärte im Vorfeld, dass es in dem Turnier um den Spaß ginge. Dies spiegelte sich auch während der Spiele wider.

Kusserow freut sich

Sascha Kusserow, neuer Sportdirektor beim VfB Lünen, betonte zudem, dass es schön sei, viele alte Weggefährten wiederzutreffen. Er ergänzte allerdings auch deutlich: „Teilweise hat der Ehrgeiz das fußballerische Können überschritten“. Die Hallenserie ist damit beendet.

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