Der VfL Brambauer will sich wieder auf sich selbst konzentrieren

Handball-Landesliga

Der VfL Brambauer startet am Sonntag wieder in die Handball-Landesliga. Kreisläufer Jan Richter weiß, dass er und seine Mannschaft noch eine Schüppe für den Klassenerhalt drauflegen müssen.

Brambauer

, 08.01.2019, 15:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der VfL Brambauer will sich wieder auf sich selbst konzentrieren

Jan Richter (l.) und der VfL Brambauer greifen wieder in der Landesliga an. © Foto: Goldstein

Zufrieden ist Jan Richter nicht mit seiner bisherigen Leistung. Der Kreisläufer des VfL Brambauer will jetzt wieder aufdrehen – anfangen kann er damit bereits am Sonntag, 13. Januar, beim ersten Landesliga-Spiel des Jahres gegen Recklinghausen. Im Gespräch mit Nina Bargel erklärt der 30-Jährige, woran die VfL-Handballer noch arbeiten müssen und warum das Team von Trainer Nadim Karsifi nur noch auf sich schauen will.

Herr Richter, haben Sie die Feiertage gut überstanden?

Ja, es war alles ganz ruhig, wir hatten trainingsfrei, sind am Samstag mit einem Turnier in Hohenlimburg ins neue Jahr gestartet.

War es komisch, nach zwei Wochen das erste Mal wieder einen Ball in der Hand zu haben?

(lacht) Das Turnier war auf jeden Fall gut, um wieder reinzukommen. Am Dienstagabend geht es jetzt wieder mit dem Training los.

Und am Sonntag steht auch schon wieder das erste Landesligaspiel an, es geht gegen Recklinghausen. Kennen Sie den Gegner?

Ich selbst habe einmal in der Vorbereitung gegen sie gespielt, aber unser Trainer hat sie schon ein, zwei Mal gesehen. Ziel ist natürlich ein Sieg. Wichtig wird sein, dass wir wieder zu unserem Spiel zurückfinden.

Das hat in der Hinrunde Ihrer Meinung nach also nicht so gut funktioniert?

Nein, leider nicht. Wir haben vor allem zuhause viele Punkte liegen gelassen, das war sehr ärgerlich. Jetzt wollen wir nur noch auf uns schauen.

Woran hat es denn bis jetzt gehapert?

Bisher war unsere Chancenverwertung einfach zu schlecht, wir haben es nicht geschafft, über 60 Minuten konstant zu spielen. Wir hatten oft einen Hänger im Spiel und konnten den Rückstand dann nicht mehr aufholen. Da haben uns die Cleverness und das Selbstverständnis gefehlt. Gegen Dorstfeld oder Oespel hätten wir sonst bestimmt den ein oder anderen Punkt mitgenommen.

Trotzdem gab es im letzten Spiel des Jahres einen wichtigen 22:21-Sieg in Brechten...

Ja, der Sieg war schon wichtig für die Moral und mit Blick auf die Tabelle. Trotzdem ist es nach unten hin immer noch sehr knapp. Wir stehen mit 10 Punkten zwar auf dem achten Platz, der Tabellenletzte Recklinghausen hat aber auch schon acht Punkte.

Wie muss Ihre Mannschaft in Zukunft auftreten, um das Saisonziel Klassenerhalt so schnell wie möglich zu erreichen?

Wir müssen wieder aus unserer kompakten Deckung aggressiv nach vorne spielen. Mit Kim Freitag und Sebastian Pohl haben wir zwei wurfgewaltige Rückraumspieler, und auch im Eins-gegen-eins sind wir eigentlich stark aufgestellt.

Wie lautet denn das Fazit zu Ihrer persönlichen Leistung bisher?

Ich bin absolut nicht mit mir zufrieden. Ich habe eine gute Vorbereitung gespielt, aber bisher nicht die Leistung gebracht, die ich und auch andere von mir gewohnt sind. Da ist bei mir die Motivation groß, es ab jetzt besser zu machen.

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