Derby spielt für SV Lünen noch keine Rolle

Wasserball: 2. Liga

Viele Gedanken kreisen bei den Zweitliga-Wasserballern des SV Lünen schon rund um den 7. Februar. Dann empfängt das Team von Olaf Bispinghoff die SGW Rote Erde/SV Brambauer zum Derby im Lippe Bad. Es könnte eine vorentscheidende Begegnung um den Klassenerhalt sein. Auch wenn in den sozialen Medien schon für das Derby getrommelt wird: Vorher kommt noch ein Spiel.

LÜNEN

, 28.01.2016, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julian Feldmann (am Ball) steht den Lünern noch nicht wieder zur Verfügung.

Julian Feldmann (am Ball) steht den Lünern noch nicht wieder zur Verfügung.

Wasserball, 2. Liga Bayer Uerdingen II - SV Lünen Sonntag, 13 Uhr (Am Waldsee 25, Krefeld)

Bei Facebook werben die Lüner bereits fleißig für das Derby gegen die SGW. Doch SVL-Trainer Bispinghoff sagt: "Das Derby spielt noch keine Rolle." Zuvor gastiert sein Team am  bei Bayer Uerdingen II. "Dieses Spiel wollen wir ordentlich bestreiten. Klar, das Derby ist etwas Besonderes. Und bei einigen sicher im Hinterkopf. Wir haben uns in den letzten Wochen aber nur auf Uerdingen konzentriert", so der Lüner Trainer.

Chancenlos sieht Bispinghoff seine Mannschaft in Krefeld nämlich nicht. "Uerdingen ist eine Wundertüte. So wie jede Reserve-Mannschaft", sagt er. Trete Bayer, aktuell mit zwei Siegen aus vier Spielen Tabellenfünfter, in Bestbesetzung an, "wird es schwierig", weiß Bispinghoff. "Ist das aber nicht der Fall, sind wir zwar immer noch Außenseiter, aber sicher in der Lage, etwas mitzunehmen." Uerdingens erste Mannschaft hat in der Bundesliga zwar noch spielfrei, bestreitet am Samstag aber ein Pokalspiel. "Schauen wir mal, wer dann am Sonntag in der Reserve dabei sein wird", so Bispinghoff.

Deutlich mehr Gewissheit hat der SVL-Coach, was den eigenen Kader angeht. Kai Mowinkel musste sich einer Operation an der linken Hand unterziehen, fällt noch fünf Wochen aus. Julian Feldmann ist nach einer Handverletzung zwar zurück im Training, für Sonntag aber wohl noch keine Option. "Einige andere sind erkrankt. Ich hoffe, das geht bis Sonntag", sagt Bispinghoff, der ausschließt, selbst ins Wasser zu springen.

Sorgen bereiten dem Lüner Trainer die Maße des Beckens in Krefeld. Statt auf 12,5 Meter Breite wie im Lippe Bad wird in Krefeld auf 20 Meter Breite gespielt. "Das sind völlig andere Abstände", so Bispinghoff. Zur Vorbereitung trainierte sein Team am Donnerstagabend bei der SGW Solingen/Wuppertal.

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