Derby zwischen dem BV Brambauer und Lüner SV II: Personalnot trifft auf Personalelend

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Eine Überraschungstüte gibt es am Sonntag beim Bezirksliga-Derby zwischen dem BV Brambauer und dem Lüner SV II. Beide Teams ersehnen sich aus denselben Gründen die Winterpause.

Lünen

, 06.12.2019, 16:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eine kunterbunte Überraschungstüte gibt es am kommenden Sonntag beim Bezirksligaspiel zwischen dem BV Brambauer und dem Lüner SV II. Beide Teams ersehnen sich aus denselben Gründen die Winterpause. „Wir wissen einfach nicht, wer da am Sonntag auf dem Feld steht“, sagt Jascha Keller, Trainer beim Bezirksligisten BV Brambauer.

Jascha Keller: „Wir sind genug mit uns selbst beschäftigt.“

Die Personalproblematik bei der Zweitvertretung des Lüner SV ist allgemein bekannt. LSV-II-Trainer Ugur Gülsen wünschte sich vergangene Woche schon die Winterpause herbei (wir berichteten), beim Brambauer-Coach sieht die Personallage ähnlich dünn aus: „Wir sind genug mit uns selbst beschäftigt“, sagt Keller. „Mit unserem letzten Aufgebot hoffen wir, uns mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden zu können.“ Denn insgesamt elf Ausfälle hat Keller zu beklagen.

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Enrico Christal (beruflich), Arkadij Dannhauer (Bänderdehnung im Knöchel), Joel Razanica (Urlaub), Markus Alexander Poczkaj (Urlaub), Ricardo Rimkus (krank), Lennart Pinnekämper (Rippenverletzung), Marvin Mainoo-Boakye (privat verhindert), Jan-Frederik Stolzenhoff (krank), Lukas Kleine-Bernink (beruflich verhindert) und Jörg Lemke (Knöchelverletzung) fehlen dem Mannschaftschef.

Für den verletzten BVB-Keeper Lemke sprang eigentlich Marcel Schaub ein. Dieser fällt nach dem 2:2 gegen Westfalia Wethmar allerdings rotgesperrt aus. Für ihn ging der aus der zweiten Mannschaft kommenden Kreisliga-B-Torwart Michel Kröger in der 76. Spielminute zwischen die Pfosten. „Der hat ja vor zwei Jahren zum Bezirksliga-Kader gehört“, sagt Keller. „Wir haben keine Bauchschmerzen dabei, sondern vollstes Vertrauen in ihn.“

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Und dennoch dürften die Brambaueraner am Sonntag der klare Favorit sein. Das Hinspiel gewannen die Schwarz-Weiß-Roten knapp mit 1:0. Der Kader des aktuell Tabellenletzten war damals aber noch ein komplett anderer. Die Rot-Weißen kassierten in den letzten fünf Ligaspielen insgesamt 30 Gegentore.

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