„Die Niederlage haben wir so nicht erwartet“: VfK Lünen-Süd verliert in Essen

Ringen: Oberliga

Die Oberliga-Ringer des VfK Lünen-Süd haben ihren Kampf am Samstagabend gegen TV Essen-Dellwig mit 11:24 verloren. Horst Gehse sprach von einer Niederlage, mit der man zufrieden sein muss.

von Niklas Dvorak

Lünen

, 15.09.2019, 21:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Die Niederlage haben wir so nicht erwartet“: VfK Lünen-Süd verliert in Essen

Der VfK Lünne-Süd hat in Essen deutlich verloren. © Günther Goldstein


Vor dem Beginn stand für den Geschäftsführer des VfK Lünen-Süd Horst Gehse fest, dass es kein einfacher Kampf für den VfK werden würde. Das hat sich am Samstag bewiesen. „Die Niederlage haben wir so nicht erwartet. Aber so ist der Sport nun mal. Unsere vier gewonnen Kämpfe reichten am Ende halt nicht aus. Wir müssen mit dem Ergebnis zufrieden sein. Essen ist für mich der Favorit Nummer zwei in der Oberliga Westfalen“, so Gehse.

Einige Ringer enttäuschten, hatten aber auch zum großen Teil sehr starke Gegner auf der Matte. Rashid Ahmad sorgte für die ersten Punkte für den VfK. Im griechisch-römischen Stil bis 61 Kilogramm gewann Ahmad nach Punkten. „Er ist einer der konstantesten und mit einer der besten von uns“, so Gehse. Ahmad Al Noor bekam mit seinem Gegner einige Schwierigkeiten. Im Freistil bis 66 Kilogramm hatte er am Ende das Nachsehen. „Bei Ahmad kommt es immer auf den Gegner an. Am Samstag war der dieser einfach zu stark für ihn“, sagte Gehse.

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Mit dem griechisch-römischen Stil bis 71 Kilogramm kam Freistiler Ebrahim Kaviani Jam schlecht zurecht und bekam es gleichzeitig mit einem der Besten in der Stilart zu tun. Dementsprechend gab es für Kaviani Jam wenig zu holen. Mohammad Masoud Musleh gewann nach Punkten.

Die nächsten Punkte sammelte Stanimir Chernev im griechisch-römischen Stil bis 86 Kilogramm. „Bei Chernev läuft es richtig gut. Er begeistert mit jedem Kampf“, so Gehse. Ganz mies ist es für Petar Bogaevski gelaufen. Im griechisch-römischen Stil bis 130 Kilogramm bekam es Bogaevski mit Björn Holk zu tun. „Holk hat ein Jahrzehnt in der Bundesliga gekämpft. Deshalb hat er sehr viel Erfahrung und kämpft auf einem sehr guten Niveau. Petar möchte einfach jeden Kampf gewinnen, aber gegen Holk hatte er leider keine Chance“, so Gehse abschließend.

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