Die Ringer des VfK Lünen-Süd bereiten sich schon jetzt auf 2021 vor

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Wegen des Coronavirus wurden in diesem Jahr alle Kampfsport-Meisterschaften abgesagt. Deshalb blicken die Ringer des VfK Lünen-Süd schon gespannt auf das nächste Jahr.

von Nico Ebmeier

Lünen-Süd

, 18.05.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Während die Fußball-Bundesliga am Samstag schon ihren Re-Start hingelegt hat und viele weitere Sportarten schon langsam wieder mit dem Training beginnen, heißt es bei den Kampfsportlern immer noch Abwarten. Für die Ringer des VfK Lünen-Süd kann es aber gar nicht früh genug losgehen.

„Wir sind richtig heiß darauf, endlich wieder zu trainieren“, sagt VfK-Vorsitzender Michael Tautz. Und das obwohl es durchaus noch etwas dauern kann, bis es für die Kampfsportler wieder richtig losgeht. Denn noch sind die Lüner Hallen gesperrt und gerade Vollkontaktsportarten wie Ringen sind nicht erlaubt.

Das könnte sich am 30. Mai ändern. Dann könnten nämlich in NRW alle Sportarten unter Einhaltung der Hygienevorschriften erlaubt sein. „Es ist eine sehr schwierige Zeit für uns. Wir wissen nicht genau, wann und wie es weitergehen wird. Und selbst, wenn es dann erlaubt sein wird, könnte die Maßnahmen schwer umzusetzen sein. Wir müssten unsere Matte beispielsweise ja dann nach jedem Training neu desinfizieren“, erklärt Tautz.

Michael Tautz: „Man verliert schnell die Kampfdynamik.“

Doch, auch wenn die Hygienemaßnahmen den Trainingsbetrieb stark einschränken würden, können es die Ringer kaum abwarten, wieder loszulegen. „Alle trainieren zwar zwei bis drei Mal die Woche individuell und gehen laufen oder so, aber es ist dann eben nicht das Gleiche. Man verliert schnell die Kampfdynamik oder verlernt etwas die Techniken, wenn man keine Praxis hat“, sagt der Vorsitzende.

Einen Wettbewerbsnachteil haben die Süder wenigstens nicht zu befürchten. Jegliche Termine in diesem Jahr sind ersatzlos abgesagt worden. Die nächsten Kämpfe wird es erst im Januar oder Februar 2021 mit den Einzelmeisterschaften geben. Im April stehen dann die Deutschen Meisterschaften auf dem Fahrplan. Und da möchte der VfK dann richtig angreifen. „Wir werden jetzt erstmal bis zum Sommer schauen, wie gut das mit Training klappt und dann in der zweiten Jahreshälfte richtig angreifen. Wir trauen uns bei den Meisterschaften durchaus viel zu“, lautet die Kampfansage der Lüner.

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Ob er sich benachteiligt fühlt, weil die meisten anderen Sportarten wohl schon bald zur Normalität zurückkehren, verneint der Vorsitzende klar. „Ich habe mir die Bundesliga Samstag angeschaut und das ist doch irgendwie komisch. Es fühlt sich unreal an. Ich finde es gut, dass wir dann starten, wenn alles weitestgehend normal ist.“

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