Die SGW pfeift personell aus dem letzten Loch

Wasserball

Es wird vor allem um Schadensbegrenzung gehen. Vier Spieler, die aus beruflichen Gründen fehlen, ein weiterer ist gesperrt: Die Zweitliga-Wasserballer der SGW Rote Erde/SV Brambauer werden am MIttwochabend nur mit einer Rumpftruppe beim SV Bayer Uerdingen II antreten können.

BRAMBAUER

24.02.2016, 14:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vuk Vuksanovic und die SGW Brambauer wollen in Schermbeck punkten.

Vuk Vuksanovic und die SGW Brambauer wollen in Schermbeck punkten.

2. Liga SV Bayer Uerdingen II - SGW SC RE/SV Brambauer Mittwoch, 20 Uhr, Am Waldsee 25, Krefeld

Neben den Brüdern Henning und Sören Kohle, Linkshänder Vuk Vuksanovic und Torwart David Kosmalla wird auch Justus Theismann nicht zur Verfügung stehen, der im Abstiegsderby gegen den SV Lünen eine Hinausstellung ohne Ersatz kassierte und mindestens zwei Partien gesperrt sein wird.

"Ich hoffe, dass wir den Kader noch etwas mit Jugendspielern auffüllen können. Sonst wird es gerade konditionell zum Ende hin schwer", weiß Trainer Björn Blank, der zuletzt selbst passen musste. Eine Woche lag der SGW-Coach flach. Das Training übernahm in dieser Zeit Kristian Berg, der die zweite Mannschaft der Startgemeinschaft betreut. Keine idealen Voraussetzungen also. Zurzeit steht die SGW auf dem vorletzten Rang. Schlusslicht SV Rheinhausen auf dem einzigen Abstiegsrang hat ebenso viele Zähler auf dem Konto.

Um gegen den SV Bayer Uerdingen, zurzeit mit 6:6- Punkten im Mittelfeld der Liga angesiedelt, nicht unter die Räder zu kommen, will Coach Blank vor allem ein schnelles Schwimmspiel vermeiden. "Uerdingen hat eine sehr konterstarke und bewegliche Truppe. Wir dürfen ihnen nicht die Gelegenheit geben, diese Stärke auszuspielen", fordert der Trainer.

Konkret heißt das, "dass wir unsere Angriffe kontrolliert und clever ausspielen und hinten sicher stehen müssen", sagt Blank. Das sei auch aus konditioneller Sicht wichtig. "Wir werden auf der Bank wenig Optionen zum Wechseln haben. Wenn es dann die ganze Zeit nur rauf und runter geht, dann werden wir irgendwann richtig einbrechen", warnt der Coach.

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