Die Spiele der A-Ligisten in der Vorschau

Fußball-Kreisliga A

Die Lüner Kreisliga-Fußballer gehen am Sonntag geschlossen auf Punktejagd. Hier finden Sie die Partien der heimischen Klubs in der Vorschau.

LÜNEN

von Von Mats Gärtner und Marco Winkler

, 11.03.2011, 16:19 Uhr / Lesedauer: 4 min
Die Spiele der A-Ligisten in der Vorschau

Der SVP hat keine Ausfälle zu verzeichnen, alle Akteure sind einsatzfähig.

Der BV scheint sich von der Niederlage gegen den SV Preußen erholt zu haben. „Im Training ist auf jeden Fall nichts mehr anzumerken. Die Euphorie der Serie ist noch nicht verpufft“, glaubt Trainer Thomas Voigt. „Wir wollen erstmal mit Hannibal anfangen. Das Ziel ist klar - drei Punkte mit nach Hause nehmen. Im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir das klar bessere Team sind.“ Das will 05 im Rückspiel bestätigen.

Libero Lukas Weiß fehlt berufsbedingt. „Wir werden da eine interne Lösung finden“, überlegt Voigt.

„Da werden wir uns ganz schön strecken müssen. Vor allem, weil wir personell so gebeutelt sind“, beschreibt SG-Coach Karsten Franke die Ausgangslage. „Schwer wird das ohne Frage. Das wird ein ganz enges Ding.“

Thomas Theinert wird beruflich die nächsten fünf Wochen ausfallen. Sali Nije und Ali Atriki sind verletzt, Ugur Akcaoglu ist durch eine Rote Karte gesperrt und Tahsin Oguz fehlt ebenfalls berufsbedingt.

Trainer Wolfgang Sadlowski weiß, dass Alemannia enorm schwer auszurechnen ist. „Die sind in der Lage, gegen die ersten Fünf zu gewinnen und danach gegen den Letzten zu verlieren“, führt Sadlowski aus. „Ich denke, sie haben das 8:1 aus dem Hinspiel noch im Hinterkopf, so dass sie sich revanchieren wollen.“

Bis auf Malte Freudenberg sind bis Sonntag wahrscheinlich auch alle Grippeerkrankten wieder einsatzbereit. „Vielleicht gebe ich aber auch einigen Spielern die Chance, die sonst auf der Bank sitzen und unter der Woche gut trainiert haben“, so der Coach der Schwarz-Weiß-Roten.

Ein spannendes Spiel zwischen den beiden spielstarken Mannschaften. Dabei enttäuschten die Dortmunder zuletzt mit schwächeren Ergebnissen und fielen auf den fünften Rang zurück. In der Hinrunde gehörten sie noch zu den Aufstiegskandidaten. Die Süder dagegen riefen oftmals gerade gegen Top-Teams ihr Potenzial ab, wie das 5:0 beim SV Preußen zeigt. Beim 1:1 gegen Neuasseln enttäuschten die Süder jedoch. In der Saison des Umbruchs hoffen die Lüner noch auf einen Platz unter den ersten Fünf. Mit einem Sieg am Gretelweg wäre der VfB schon einmal punktgleich. „Das wäre natürlich wichtig für das Selbstvertrauen“, weiß Spielbetriebsleiter Christian Gössing.

Das spielfreie Wochenende zuletzt tat dem VfB gut. Einige Akteure kehren in die Startformation zurück.

In Zukunft werden Gerhard Wiecek und Detlev Siegerink als Trainerduo die Nachfolge von Dieter Glaap antreten.

Erste-Mannschaft-Akteure Dustin Serges und Dietrich Grass werden die Zweite vom SVP verstärken. „Somit werden wir schon eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen und versuchen, uns gut zu verkaufen“, so Sportlicher Leiter Rolf Nehling.  

Von der Niederlage im Lokalderby lassen sich die Blau-Weißen überhaupt nicht beeindrucken. „Die Motivation ist weiter da. Wir haben uns zwar immer schwer getan, aber wir wollen die drei Punkte mitnehmen.

Dennis Hohlweg, Ünal Mert und Khaled Ajob sind nicht verfügbar. Marc Keller hat die Woche nicht trainiert, da er Vater geworden ist. Almir Halilovic gab unterdessen die Zusage für die nächste Spielzeit.

„Pflichtsieg. Führt kein Weg dran vorbei“, weiß Trainer Frank Lewandowski. „Kamen wird sich hinten rein stellen und auf Konter lauern“, befürchtet der Coach der Grün-Weißen.

Lewandowski hat mit sechs Ausfällen einiges zu kompensieren. Deswegen zieht er Björn Taslik und Christian Wandel für den Rest der Saison aus der Zweiten hoch. In der kommenden Saison wird Bastian Gronert vom SuS Rünthe zu Oberaden wechseln.

„Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“, ist BW-Trainer Andreas Bolst davon überzeugt, dass seine Elf den Aufwärtstrend der vergangenen Spiele weiter fortsetzt. In den bisherigen Rückrundespielen holte Alstedde bereits vier Punkte mehr als in den entsprechenden Hinrundenpartien. Mit einer mehr als deutlichen 0:8-Niederlage gegen Ortsnachbar Vinnum verabschiedeten sich die Olfener in das Karnevalswochenende und müssen nach ihrem tollen Saisonstart feststellen, wieder mitten im Abstiegskampf zu stecken. Mit nur sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz sollte so langsam wieder etwas Zählbares her. Gegen das Spitzenteam aus Alstedde hängen die Trauben jedoch sehr hoch.

Bis auf Lars Herrmann (Muskelverhärtung) werden sich bei Alstedde alle Akteure das Trikot überstreifen. Nach den vielen Ausfällen bei der ersten Mannschaft des SuS wird die Zweite auch in dieser Woche wieder personelle Unterstützung leisten müssen - mehrere Spieler rücken hoch.

Wethmar arbeitet weiter am einstelligen Tabellenplatz. In Olfen konnte Trainer Schneider, der zum Saisonende aufhört, nie gewinnen. Dies soll sich ändern. Nach der klaren 0:5-Niederlage gegen Spitzenreiter Werner SC fanden die Olfener gegen BW Ottmarsbocholt wieder in die Erfolgsspur zurück (1:0). Trotz der immer noch großen Personalprobleme möchte der SuS-Coach gegen Wethmar die drei Punkte zu Hause behalten, um nächste Woche gestärkt nach Selm zu fahren.

Bei Wethmar fallen Thomas Sajonz und Björn Renner aus. Andreas Hülk, Danny Achtenberg, Michael Karwot, Dennis Böttcher, Pepe Klinger und Andre Pohlmann fehlen beim SuS, sodass wieder Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen werden.

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