Die Spiele der Lüner A-Ligisten - Aktuelle Ergebnisse

Fußball-Kreisliga A

Für die Lüner Teams der Fußball-Kreisliga A stand am Sonntag, 20. Oktober, der nächste Spieltag an. Das Derby gegen die SG Gahmen konnte der SV Preußen dabei für sich entscheiden. Wer hat ansonsten gewonnen und wer verloren? Oder gab es ein Unentschieden? Aktuelle Ergebnisse gibt es hier in der Übersicht.

LÜNEN

von Von Bernd Warnecke

, 20.10.2013, 18:21 Uhr / Lesedauer: 4 min
Die Spiele der Lüner A-Ligisten - Aktuelle Ergebnisse

Kraniski - Sturmat (56. Klemt), Basdorf, Kemna, Hoffmeister, Peitsch (75. Bischof), Schewuren, Dannhauer, Fazilu, Razanica, Zdolsek

0:1 (39.), 0:2 (45.), 0:3 (54.), 0:4 (71.), 0:5 (89.)

In den ersten 45 Minuten gab es auf beiden Seiten wenige Tormöglichkeiten. „Ein typisches 0:0-Spiel“, sah es VfB-Coach Michael Schlein bis zu dem Zeitpunkt. Der Rückstand fiel nach einem VfB-Fehler im Mittelfeld. Darauf spielte der Gastgeber schnell in die Spitze – 0:1 (35.). Patrick Klink hatte mit seinem Kopfball an den Pfosten noch die beste Lünen-Süder Chance in Hälfte eins. Nach dem Seitenwechsel kam der VfB besser ins Spiel. In der 70. Spielminute wurde ein reguläres Tor für Scharnhorst nicht gegeben. Danach traf Andre Richter nur die Latte (75.). Weitere Chancen wurden von den Lünern ausgelassen. In der Nachspielzeit warfen die 08er alles nach vorne und wurden klassisch zum 0:2 ausgekontert. „Wir haben angesichts unserer Ausfälle ordentlich gespielt. Der Sieg für Scharnhorst geht in Ordnung. Mit Glück hätten wir allerdings einen Punkt geholt“, so Schlein.

Lemke – Holtze (35. Bronheim), Skubich (80. Spitzer), Schmidt, Klink, Drews, Steinhofer, Gehrmann, Krziwanek, Mantei (70. Ciecierski), Richter

1:0 (35.), 2:0 (90.+3.)

Schon in der ersten Hälfte stellten die Preußen die Weichen auf Sieg, sorgten mit taktischer Cleverness für klare Verhältnisse. Maik Garcia Rodriguez erzielte nach gut 15 Minuten die Führung für die Gastgeber. Kevin Möller legte wenig später das 2:0 nach. Fast mit dem Pausenpfiff traf Christian Rekowski zum 3:0. Nach dem Wechsel wollten die Preußen das vierte Tor nachlegen, verkrampften jedoch zunehmend. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff setzte sich Cengiz Candan über rechts durch und erzielte den Anschlusstreffer. Als Kevin Glaap, nach Foul von Möller an Srimee, den Strafstoß von Cengiz Candan zur Ecke lenkte, schwand die Hoffnung bei Gahmen. Doch die anschließende Ecke brachte den Anschlusstreffer durch Akin Bayrakli – Gahmen war dran. Die Preußen, die mit vielen angeschlagenen Spielern aufliefen, kamen zurück, verdienten sich ein Sonderlob des Trainers Bernd Schawohl. Markus Frank fasste sich ein Herz und zog aus 35 Metern mit dem Vollspann ab und überraschte Gahmens Cihan Yildirim zum 4:2. Einen weiteren sehenswerten Treffer gab es durch Marco Kruse. Aus spitzem Winkel drosch er den Ball in den Winkel.

Glaap - Cillien, Juwig, Meier, Küchler (85. Kruse), Möller, Szczepanski (65. Kleine-Bernink), Rodriguez, Rekowski (60. Voigt), Frank, Serges

Yildirim - Halilovic, Gülec, Srimee, Özyavuz, Bayrakli, Sevikel (60. Turan), Terzic, Candan, Budnjo, Berisha (30. Bayrak)

1:0 Rodriguez (15.), 2:0 Möller (23.), 3:0 Rekowski (45.), 3:1 Candan (61.), 3:2 Bayrakli, 4:2 Frank (80.), 5:2 Kruse (85.)  

Der Gastgeber ließ über 90 Minuten den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und generierte Torchancen am laufenden Band. Nach einer Flanke von Bremer stand Rautert richtig und staubte im zweiten Versuch zur Führung nach gut 30 Minuten ab. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste mit der ersten Chance zum Ausgleich. Der TuS zeigte sich aber nicht geschockt, sondern zog sein Spiel weiter munter durch. Als sich Kevin Genter über halbrechts absetzte und aus 18 Metern auf Tor abzog, stand es 2:0. Fünf Minuten später legte Kowalski den Ball nach einer schönen Einzelleistung quer in die Mitte. Wieder stand Rautert richtig und benötigte wieder den zweiten Versuch, um den Ball im Netz unterzubringen. „Torwart Böllhoff hatte im ganzen Spiel vielleicht vier Ballkontakte“, versuchte TuS-Trainer Christian Rixe die Überlegenheit in Worte zu fassen.

Böllhoff - Genter, Neus, Linz (70. Möller), Hilgert, Marscholek (70. Thomala), Rautert (82. Ajoub), Bremer, Hans, Kowalski, Schulze-Beckinghausen

1:0 Rautert (32.), 1:1 (68.), 2:1 Genter (70.), Rautert (75.)

Bereits nach 13 Minuten musste Wethmars Heinrich hinter sich greifen. Zuvor scheiterte Robin Möller am gut aufgelegten Torwart der Gastgeber. Auch Wethmars eingebaute Torgarantie Bayram Eser scheiterte zunächst am Torwart. Sieben Minuten vor der Pause durfte der Torjäger der Westfalia doch jubeln. Nach einer schönen Einzelleistung von Podszuck, der sich von hinter der Mittellinie gegen vier Spieler durchsetzte, musste Eser nur noch den Fuß hinhalten – 1:1 (38.) Nach dem Wechsel gab es für Wethmar einen Lattentreffer durch Podszuck und einen gefährlichen Freistoß durch den eingewechselten Langenkämper. Weddinghofen machte es besser, nutzte eine weitere Gelegenheit per Kopfball zum Siegtreffer.

Heinrich - Fröhling, Grundmann, Sajonz (28. Langenkämper), Podszuck, Möller (73. Herburg), Eser, Rath (35. Evermann), Selbstaedt, L. Erling

1:0 13.), 1:1 Eser (38.), 2:1 (63.)  

Eigentlich agierten die Gastgeber gut, standen in der Abwehr sicher. Nur in der Vorwärtsbewegung klappte es nicht so gut. „Uns fehlt die Harmonie vorne. Das ist zu viel Geschnörkel“, hat BWA-Trainer Andreas Schneider Anhaltspunkte für Verbesserungen im Training. Kurz vor der Pause vertendelte Mustafa Deniz den Ball, wollte zu Torwart Florian Diedrich zurückpassen. Aschebergs Stürmer erlief sich jedoch den Ball und hatte keine Probleme, Diedrich zu überwinden. Als nach dem Wechsel der TuS sogar auf 2:0 erhöhte, schien das Spiel gelaufen. Der eingewechselte Björn Kadlubowski erzielte sieben Minuten vor dem Ende zwar noch den Anschlusstreffer für die Hausherren, doch zu einem Punktgewinn reichte es nicht mehr für BWA. „Das ist das dritte Spiel hintereinander, wo wir gegen aggressiv spielende Mannschaften keinen Punkt holen. Das war enttäuschend heute“, so Schneider nach dem Spiel.

Diedrich - Paarmann, Acikgöz, Busch, Kuhne (60. Jung), Klink, Banna, Schlunke (51. Studnicka), Rumann (46. Kadlubowski), Melincovic, Deniz

0:1 (40.), 0:2 (73.), 1:2 Kadlubowski (83.)

Ein Patzer durch Lippke, der bei einem Einwurf über den Ball trat, führte zur schnellen Führung für die Gastgeber. Nach Ecke von Osmolski traf Wiesmann im zweiten Versuch zum Ausgleich. Nachwuchsmann Farinde aus der A-Jugend legte nach, traf per Freistoß aus 18 Metern zur Führung. Nach dem Wechsel schlugen die Borker zurück und landeten den erneuten Ausgleich. Die GSC-Abwehr klärte zunächst bei einem Freistoß per Kopf, als ein Borker aus 30 Metern einfach abzog und traf. Kleines Kuriosum in der 80. Minute: Ein Abschlag berührte die Stromleitung. Jesella reagierte am schnellsten und köpfte den Ball ins Tor. Der Schiedsrichter gab den Treffer zunächst, nahm die Entscheidung nach Reklamationen zurück. In der Schlussminute besorgte Stock noch den verdienten Siegtreffer.

Sperl - Lippke, Stock, Albers, Farinde, Jesella, Stiens (46. Schwartz), Osmolski (90. Steffenhagen), Zentgraf, Wiesmann, Zocher (73. Pestinger)

1:0 (2.), 1:1 Wiesmann (15.), 1:2 Farinde (30.), 2:2 (53.), 2:3 Stock (89.)  

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