Die Statistik spricht gegen den LSV

Fußball-Landesliga 5

LÜNEN Konrad Stähler ist nicht nur ein Urgestein des Lüner SV, sondern auch einer der Statistiker beim Fußball-Landesligisten. Er gehört zu den wenigen, die genau aufzählen können, wann die Rot-Weißen in der Kampfbahn Schwansbell in das Tor zum Bahndamm oder zum Eingang getroffen haben. Doch: Auch in Stählers Statistik steht: Der Siegtreffer fehlt. Fast immer.

von Von Bernd Janning

, 12.10.2009, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie geht es beim Lüner SV weiter? Stürmer Fabian Lenz versucht, Izzet Ceylan Trost zu spenden.

Wie geht es beim Lüner SV weiter? Stürmer Fabian Lenz versucht, Izzet Ceylan Trost zu spenden.

"Wir haben uns die beiden Tore mehr oder weniger selber reingehauen", ärgert sich LSV-Trainer Marcus Reis. "Wir können keine Spiele gewinnen, wenn wir nicht die einfachsten Anweisungen umsetzen. Wir können nicht in jeder Begegnung vier Tore schießen. Eines muss uns auch schon reichen. Wenn das nicht zum Sieg reicht, muss das Spiel wenigstens 1:1 ausgehen."

Vier Tore erzielte der LSV bisher nur einmal, beim 4:3 über Heessen. Dafür gab es vorletzten Sonntag beim 1:6 in Eving gleich ein halbes Dutzend. Gegentreffer wohlgemerkt. "Bis auf Eving", so stellt Reis fest, "waren die anderen Mannschaften nicht klar besser als wir. Aber, wenn wir immer solche Fehler machen, wird es schwer für uns zu gewinnen!"

Reis hat seine Planung für den Rest des Jahres abgeschlossen: Aus den letzten sechs Spielen bis Weihnachten will er elf Punkte holen, also mit 20 Punkte in die Winterpause zu gehen. Reis: "Es müssen auf jeden Fall mindestens 17 Punkte werden. Nur dann sind wir in der Lage, die Liga zu halten."

Aktuell stehen die Rot-Weißen als 14. zum zweiten Mal in dieser Serie auf dem ersten der drei Abstiegsplätze. Und diese Statistik hat nicht nur Konrad Stähler notiert, sondern sogar der Fußball-Verband.

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