Dominik Dupke trifft auf seinen Ex-Verein - Oberligist zu Gast bei Westfalia Wethmar

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Dominik Dupke trifft am Mittwoch auf seinen ehemaligen Verein den Holzwickeder SC. Mit Wethmar ist er gegen den Oberligist klarer Außenseiter. Dupkes Einsatz ist dazu noch fraglich.

von Carl Brose

Wethmar

, 10.09.2019, 17:27 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für Dominik Dupke steht am Mittwochabend ein Wiedersehen an, wenn er mit Westfalia Wethmar im Kreispokal auf den Oberligisten Holzwickeder SC trifft. 2016 verließ Dupke Wethmar und wechselte zum damaligen Westfalenligist. Insgesamt zwei Saisons spielte er beim HSC, ehe er über die Station SV Sodingen im vergangenen Winter wieder zu seinem Heimatverein zurückkehrte. Am Mittwoch ist er nun mit Wethmar der absolute Außenseiter im Pokalduell (Anstoß 19 Uhr, Wehrenboldstraße, Lünen).

Trotzdem macht sich Dupke Hoffnung auf einen Überraschungs-Coup gegen den Ex-Verein: „Im Pokal ist alles möglich, wenn wir so Gas geben wir in den letzten zwei Spielen und das Glück erzwingen, kann man auch als Underdog den größeren Gegner ärgern.“ Hoffnung macht dabei auch, dass Holzwickede durchwachsen in seine Oberliga-Saison gestartet ist und bisher noch kein Spiel gewonnen hat. „Ich sehe da Parallelen zu uns. Ich erkundige mich häufig wie der HSC gespielt hat und bekomme dabei öfters mit, dass sie wohl ihre Chancen nicht nutzen“, so Dupke.

Aufstieg in die Oberliga

Seine Zeit in Holzwickede hat der Wethmarer trotz zwei längeren Zwangspausen aber in guter Erinnerung behalten: „Ich hatte dort eine gute und lehrreiche Zeit, dazu ist der Verein sehr gut geführt und gibt immer wieder jungen Spielern eine Chance sich weiter zu entwickeln.“ In seinem zweiten Spieljahr gelang Dupke mit Hozwickede sogar der Aufstieg in die Oberliga.

Letztlich zog es ihn dann aber 2018 doch weiter zum Landesligisten SV Sodingen. „Manchmal hat man das Gefühl ein neues Kapitel beginnen zu müssen. Dazu war der Zeitpunkt günstig, weil ich berufsbedingt etwas kürzer treten musste“, sagt Dupke über seinen Wechsel. Nach einer halben Saison bei Sodingen wechselte er dann wieder nach Wethmar zurück.

Erfolgserlebnis erst nach Pokalspiel

Trotz guter Erinnerungen gönnt Dupke seinen ehemaligen Teamkollegen aber noch nicht den ersten Sieg: „Ich hoffe, dass sie bald wieder ein Erfolgserlebnis in der Oberliga haben, damit können aber gerne erst nach dem Pokalspiel anfangen.“

Dabei steht sein eigener Einsatz berufsbedingt aber noch auf der Kippe für Mittwoch und entscheidet sich erst kurzfristig. Auch Westfalia-Trainer Andreas Przybilla hält den Einsatz zunächst offen: „Ich muss schauen, ob ich Dominik einsetzen werde, das steht noch nicht fest. Wenn er dann spielt, will ich sehen, dass er zeigt, dass er unbedingt in die Mannschaft kommen möchte.“ Dazu kündigt der Coach personelle Umstellungen an. „Es wird definitiv umgebaut werden, es bekommen auch Spieler die Chance, die zuletzt weniger Spielpraxis hatten.“

Wethmar ist unbekümmert

Nach zuletzt einem Sieg und einem Remis in der Liga kann Wethmar relativ befreit in das Pokalspiel gehen. „Wir sind total unbekümmert und ohne Druck am Mittwoch. Ich will zwar unbedingt gewinnen, aber ich sehe es zunächst als ein Highlight, dass wir gegen einen Oberligisten spielen dürfen“, so Przybilla über die Stimmungslage vor dem Spiel.

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