Ein souveräner Meister - VfK lässt auch im letzten Saisonkampf nicht anbrennen

Ringen

LÜNEN Ohne Niederlage und mit nur einem Unentschieden beendeten die Ringer des VfK Lünen-Süd 88 die zehn Durchgänge der Landesliga Ost als souveräner Meister.

von Von Berrnd Janning

, 25.10.2009, 13:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Harunz Uzun (rotes Trikot) - hier gegen Bielefeld - überraschte in Annen mit einem Schultersieg.

Harunz Uzun (rotes Trikot) - hier gegen Bielefeld - überraschte in Annen mit einem Schultersieg.

Landesliga OST

SU Witten-Annen - VfK Lünen Süd 10:31 - Im letzten Vergleich reichte bei Schlusslicht SU Annen die "zweite Garnitur" - wenn es diese überhaupt beim VfK gibt - zum klaren Erfolg. Weiter geht es jetzt am nächsten Wochenende mit der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga. Die Kämpfe im Überblick

Annens Ceylan hatte Übergewicht, der Lüner damit die Punkte schon an der Waage im Sack: Obst gewann den anschließenden Freundschaftskampf in der 1. Runde auf Schultern.

Cihan Oruc fiel kurzfristig aus. Stefan Obst sprang ein, kassierte in der 2. Runde nach 0:8 und 1:5 eine Schulterniederlage.

Nach 8:0 und 6:0 landete Arendt in der 2. Runde einen Schultersieg. Beide Mannschaften hatte in die Klasse umgestellt - mit dem eigentlich nicht gewollten Ergebnis, dass es wieder zu den Paarungen der Hinrunde kam.

Der Spielertrainer war nicht mehr grippekrank, wurde mit 7:0, 3:0 und 3:1 mit 13:1 Punkten souverän technisch überlegener Sieger.

Nach harten Kampf sicherte sich Tautz den knappen Sieg. Nach 5:2 in der 1. Runde stand er sich mit Fehlern beim 0:3 und 0:5 in den nächsten beiden Durchgängen selbst im Weg. In den letzten beiden Runden machte er es mit 2:0 und 1:0 besser.

Kriewald schaffte sein Gewicht nicht. Da musste Dogan gegen den besten Mann der Wittener ran, verlor nach zweimal 0:6 und 0:2 in der 3. Runde auf Schultern.

Faruk Uzun führte nach drei Runden über zweimal 6:0 und 5:1 mit 17:1 schon hoch, schulterte dann seinen Gegner.

Mit seinem Schultersieg nach 4:0-Führung in der 1. Runde sorgte Faruks Bruder gegen den Ex-Lüner Birol Karapinar für eine Überraschung.

Wie meist, siegte Vladimir Kreps in der 1. Runde auf Schultern. Dieses Mal führte er 4:0.

Safri sprang für den verhinderten Jörg Zimmermann ein. In einem für das Schwergewicht sehr schönen Kampf mit vor allem spektakulären Griffen empfahl sich der erst 19-Jährige für die Zukunft. Noch ist die Schule wichtiger, steht das Training deshalb an zweiter Stelle. Die Runden endeten nach 7:0, 3:2 und 6:0 mit 16:2 Punkten und damit mit einem technisch überlegenen Sieg.

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