Ein Spiel gegen die Unzufriedenen

Fußball

Was erwartet den Fußball-Bezirksligisten BV Brambauer am Sonntag, 5. November, bei seinem Auswärtsspiel in Hamm? Gastgeber TSC Hamm ist für die Elf von Jascha Keller noch eine große Unbekannte.

Brambauer

von Patrick Schröer

, 03.11.2017, 15:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Einsatz von Brambauers Enrico Christal (r.), hier gegen Unnas Björn Scharfe, ist noch fraglich.

Der Einsatz von Brambauers Enrico Christal (r.), hier gegen Unnas Björn Scharfe, ist noch fraglich. © Foto: Patrick Schröer

Jascha Keller, Trainer des Fußball-Bezirksligisten BV Brambauer, ist am kommenden Sonntag vielen offenen Fragen ausgesetzt. Seine Mannschaft ist zu Gast beim TSC Hamm – einem Liganeuling.

Eigentlich will der TSC Hamm gar nicht in der Staffel 8 der Bezirksliga kicken. Doch er muss. Vor der Spielzeit gruppierte der Verband die Hammer von der Staffel 9 in die 8 um – zum Unmut des TSC. Und: So wirklich angekommen ist die Mannschaft von Trainer Erdal Akyüz noch nicht. „Wir kommen mit der Liga überhaupt nicht klar. Hier geht alles über den Kampf und über lange Bälle“, bemängelt Akyüz, der mit seinem Team am liebsten spielerisch alle Partien gewinnen will. Den kommenden Gegner BV Brambauer kann er noch gar nicht einschätzen. „Ich weiß nur, dass Brambauer in Marvin Schuster einen gefährlichen Stürmer hat. Mehr nicht“, sagt Akyüz.

Ähnlich sieht es auf der gegenüberliegenden Seite bei BVB-Trainer Jascha Keller aus. „Ich denke, Hamm wird seine Schwächen in der Defensive haben“, sagt Keller und verweist auf die bislang 41 kassierten Gegentore der Hammer. Ansonsten ist dem Brambauer Trainer der kommende Gegner unbekannt.
Nach dem 4:3-Erfolg in der letzten Minute gegen den FC Roj ist die Stimmung beim BV Brambauer wieder gelöster. Keller hat in seinem Team einen wahren Befreiungseffekt ausgemacht. „Der Sieg und die Art und Weise, wie wir das Spiel gewonnen haben, taten schon richtig gut“, sagt der Coach. Einen 1:3-Rückstand hatte der BVB gegen Roj noch in einen 4:3-Sieg umgemünzt. Nach Spielschluss kam es dann zu unschönen Szenen und Rangeleien auf dem Platz. „Die waren unter der Woche aber überhaupt kein Thema mehr bei uns“, sagt Keller.

Doch nicht nur dem BVB ist es gelungen, einen hohen Rückstand aufzuholen. Auch der TSC Hamm schaffte es beim 4:4 gegen Union Lüdinghausen, einen 0:3- und 1:4-Rückstand am Ende zu egalisieren. „Die Moral war super. Auch kämpferisch sind wir wieder da. Das war wichtig“, sagt Akyüz, der gegen Brambauer allerdings umstellen muss. Ausfallen werden Torwart Recep Tas, Kerim Isitekin, Can Ikizkaya, Hasan Keskin und Varlikhan Karakök. Wer für Keeper Tas ins Tor rückt, steht noch nicht fest.

Nicht ganz so bedrohlich sieht die Lage beim BVB aus. Sicher fehlen wird nur Marcel Bieber, der weiterhin Fersenprobleme hat. Mark Fluder ist noch krank, Enrico Christal ist wieder ins Training eingestiegen. Ob es für beide zu einem Comeback reicht, entscheidet sich am Samstag.


Anpfiff: Sonntag, 14.30 Uhr, Augustastraße 45, Hamm

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