Erik Lenschmidt: Von der Junioren-Bundesliga zur SG Gahmen

mlzFußball-Kreisliga A

Einst hütete er das Tor in der Jugend-Bundesliga. Nun stellt Erik Lenschmidt sich dem Konkurrenzkampf bei der SG Gahmen. Ein Mitspieler spielte bei der Entscheidung eine besondere Rolle.

Gahmen

, 25.05.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es wird voll beim Training der SG Gahmen - wenn es denn wieder auf den Platz geht für die A-Liga-Fußballer. Gleich vier Torhüter streiten sich dann um den Platz im SGG-Tor. Mit Erik Lenschmidt spielte einer von ihnen sogar in der Jugend-Bundesliga.

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26 Mal spielte Lenschmidt als B-Junior für den Hombrucher SV in der höchsten Jugendspielklasse. Ein Jahr später stand er als A-Jugendlicher bei der DJK Arminia Klosterhardt ebenfalls im Aufgebot der Bundesliga-Mannschaft. Nun soll die SG Gahmen von Lenschmidts professioneller Ausbildung profitieren.

„Ich habe überall was dazu gelernt“, sagt Lenschmidt. Neben den erwähnten Vereinen sammelte als A-Junior auch bei der Hammer Spielvereinigung hochklassige Erfahrungen, spielte zuletzt beim SuS Oberaden in der Kreisliga A.

Erik Lenschmidt: Ein mitspielender Torwart für die SG Gahmen

Herausgekommen ist ein moderner Schlussmann. „Ich bin ein ziemlich mitspielender Torwart, immer für einen Pass offen“, sagt Lenschmidt. Von hinten versuche er stets, seine Vorderleute anzutreiben und zu ordnen. „Ich bin extrem laut und versuche, mit Anweisungen meinen Mitspielern zu helfen“, so der 20-Jährige.

Mit seinem frühen Idol Oliver Kahn und seinem heutigen Vorbild Manuel Neuer, den Lenschmidt noch immer für den besten Torhüter der Welt hält, orientiert er sich an zwei der Größten seines Faches.

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Die quantitativ und qualitativ hochwertige Konkurrenz im Gahmen schreckte Lenschmidt keinesweg ab. Mit ihm, Ilker Durak, Emre Ekici und Alisan Gaplan hat Trainer Bülent Kara dann die Wahl aus vier Torleuten. „Ich habe bisher immer sehr große Konkurrenz gehabt. Ohne die wäre ich nicht so weit gekommen“, sagt Lenschmidt.

Mit den Gahmener Verantwortlichen habe er gute und intensive Gespräche geführt, Trainer Kara und der Vorstand haben bei ihm einen qualifizierten Eindruck hinterlassen. „Ich sehe viel Potenzial, dass es noch mehr nach oben gehen kann“, sagt Lenschmidt. Nach oben heißt im Falle Gahmens klar: Bezirksliga-Aufstieg.

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Dabei helfen soll auch Serhat Yilmaz, der am anderen Ende des Feldes für die SGG auflaufen wird. Wie Lenschmidt kommt er vom SuS Oberaden, die beiden verstehen sich gut. „Es ist immer gut, wenn in einer neuen Mannschaft ein bekanntes Gesicht ist“, sagt Lenschmidt. Dass Yilmaz mit an die Kaubrügge wechselt, habe ihm den entscheidenden Impuls zu einer Entscheidung pro Gahmen versetzt.

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