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Ersin Kusakci (29) vom Lüner SV im Interview: „Der Sieg war für uns alle wichtig“

mlzFußball-Westfalenliga

Den Start in die Rückrunde hat Fußball-Westfalenligist Lüner SV positiv gestaltet - wenn auch erst in der Nachspielzeit. Ersin Kusakci war da schon nicht mehr auf dem Platz.

Lünen

, 11.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Nach 63 Minuten war Schluss. Da verließ Wirbelwind Ersin Kusakci vom Fußball-Westfalenligisten Lüner SV verletzungsbedingt das Spielfeld an der Loekampstraße in Marl. Noel Lahr ersetzte den 29-jährigen Flügelspieler.

Herr Kusakci, zunächst einmal Glückwunsch zum Erfolg. Sie mussten allerdings nach 63 Minuten verletzt runter. Was ist passiert?

Ich wurde schwer verletzt. Mein Sprunggelenk ist angeschwollen und daher konnte ich leider nicht mehr weiterspielen.

Glauben Sie, dass Sie länger ausfallen werden?

Ich bin am Montag beim Arzt. Am Donnerstag war es mein Knie, jetzt ist es das Sprunggelenk. Aber auch das werde ich überstehen, sodass ich am Sonntag wieder spielen kann. Ich hoffe, es ist nichts schlimmes.

Der Lüner SV hat den Siegtreffer erst in der Nachspielzeit erzielt. Wie groß war bei Ihnen trotz der Verletzung der Jubel?

Meine Freude war riesig. Auf dem Weg zur Kabine habe ich zu Fabian Pfennigstorf noch gesagt: ‚Geh rein und schieße für mich den Siegtreffer‘. Ich habe mich riesig gefreut, da wir uns das Leben selber schwer gemacht haben. Der Sieg war wichtig für uns alle. Aus dem Spiel können wir sehr viele positive Sachen mitnehmen.

Was lief denn am Sonntag schon richtig gut?

Wir haben wenig zugelassen und haben zur letzten Minute an uns geglaubt und nicht aufgegeben. Wir wollten unbedingt die drei Punkte mit nach Hause nehmen, haben dann in der letzten Minute das Tor gemacht. Es war wichtig, dass wir als Mannschaft alles herausgeholt haben.

Und wo hat Ihr Team noch Nachholbedarf?

Wir müssen unsere Torchancen besser nutzen und die Spiele schon früher entscheiden. So machen wir uns das Leben leider immer selbst schwer.

Ihr Bruder Ersan spielt mittlerweile ja nicht mehr beim LSV. Inwieweit fehlt er Ihnen in der Kabine?

Mein Bruder ist ein lustiger Typ. Er hat immer jeden zum Lachen gebracht. Er fehlt auf jeden Fall - sowohl in der Kabine als auch auf dem Platz. Er wollte sich sportlich aber verändern und wieder höher spielen.

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