Erst kommt das Baby, dann das Derby gegen Ex-Klub SG Gahmen für Stürmer Aslan Arslan

mlzBW Alstedde

Hinter Alsteddes Angreifer Aslan Arslan liegt ein spannendes Wochenende. Gleich zwei große Ereignisse feierte der Stürmer am Wochenende.

Lünen

, 11.11.2019, 13:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Aslan Arslan lachte nach dem Schlusspfiff. Der Angreifer des Fußball-A-Ligisten SV BW Alstedde hatte am Sonntag zwar keinen Treffer erzielt, zufrieden war er mit dem 2:2-Remis aber trotzdem. Zum allerersten Mal kehrte Arslan am Wochenende nach seinem Abgang vor einem Jahr zu seinem Ex-Klub SG Gahmen zurück. Das große Derby gegen die SGG wurde für den BWA-Angreifer also zum am Ende glücklichen Wiedersehen.

„Es war ein geiles Gefühl, auf dem Platz zu stehen. Ich bin froh darüber, dass wir 2:2 gespielt haben“, sagte Arslan und ergänzte: „Ich war richtig gallig auf dem Platz, ich wollte gegen meinen alten Verein unbedingt ein Tor schießen. Leider hat das nicht geklappt, aber auch so werden wir jetzt schön feiern“, sagte Arslan nach der 2:2-Punkteteilung, mit der die Alstedder am Ende besser leben konnten als die Gahmener.

Doppelte Freude bei Aslan Arslan

Aslan Arslan hatte am Wochenende aber noch einen anderen Grund, um zu jubeln. Am Samstag kam nämlich seine Tochter Elif auf die Welt. „Das war völlig verrückt. Ich war am Samstag noch um 17 Uhr im Kreißsaal. Ein unglaubliches Gefühl“, beschrieb der Angreifer die Stunden zwischen der Geburt seiner Tochter und dem Derby.

Mit seiner Frau Melike freut sich Aslan Arslan bereits über die Geburt seiner zweiten Tochter. Bereits vor zwei Jahren erblickte die kleine Nisa das Licht der Welt.

Künftig wird Arslan bei seinen Fußballspielen dann mindestens dreifach von seiner Familie unterstützt. Und auch wenn Arslan mittlerweile für den Tabellenführer aus dem Lüner Norden seine Fußballschuhe schnürt, hat der 28-Jährige seinen ehemaligen Klub nicht vergessen. „Gahmen ist momentan Zweiter und ich hoffe, dass sie auch aufsteigen. Ich bin mit dem Verein noch immer verwurzelt und habe meine Familie hier“, so Arslan, der das Spiel auf der Gahmener Asche trotz seiner Vergangenheit als „nicht so einfach“ beschrieb.

Lesen Sie jetzt