Ex-LSVer trifft und trifft: „Das ist ein Instinkt“

Nordkirchens Raphael Lorenz

Bis zum Sommer 2014 stürmte Raphael Lorenz für den Lüner SV. Eigentlich hatte er schon die Zusage für die Spielzeit 2014/2015 gegeben - dann erfolgte doch noch die Trennung. Lorenz schloss sich dem Fußball-Bezirksligisten FC Nordkirchen an. Dort ist der 27-Jährige der Torgarant des Teams.

LÜNEN/NORDKIRCHEN

, 20.01.2016, 14:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der frühere LSV-Stürmer Raphael Lorenz (vorne) im Nordkirchener Trikot, hier im Spiel gegen Dorstfeld.

Der frühere LSV-Stürmer Raphael Lorenz (vorne) im Nordkirchener Trikot, hier im Spiel gegen Dorstfeld.

24 Treffer hat Nordkirchen in der Hinserie erzielt. 13 davon gingen auf Ihr Konto - ist noch Luft nach oben?

Definitiv! Nach oben ist immer Luft. Ich habe trotz der vielen Tore auch noch viele Chancen liegen gelassen.

Haben Sie sich ein Ziel für die Rückrunde gesetzt?

Mein Ziel für die Rückrunde ist, die Quote zu halten oder sie eventuell noch auszubauen.

Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor ist Ihre Stärke. Ist das ein angeborenes Talent oder kann das jeder lernen?

Das ist schon eher ein Instinkt. Den hat man oder hat man nicht. Ich habe in dieser Saison auch schon aus dem Nichts getroffen. Aber es ist immer ärgerlich, wenn man eine Chance liegen lässt.

Wie äußert sich das?

Da muss man dann einsehen, dass mehr machbar ist, und an sich arbeiten. Ich habe ja aber auch schon ein paar Stationen hinter mir. Irgendwann sind die Abläufe und Automatismen vor dem Tor einfach drin.

Nordkirchen ist Tabellensiebter. Welche Platzierung halten sie bis zum Saisonende noch für realistisch?

Ich glaube, wenn es gut läuft, können wir noch Platz drei erreichen. Priorität hat jetzt aber in der Rückrunde, dass wir Spaß am Fußballspielen haben.

Wäre mit dieser Mannschaft nicht noch mehr möglich?

Die Qualität in der Mannschaft ist da. Und wenn wir die Spannung hochhalten, gewinnen wir auch wieder viele Spiele. Davon bin ich überzeugt.

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