Ex-Lüner Viktor Siljeg nach Sieg gegen Wethmar: „Jedes Spiel ist ein Finale für uns“

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In der vergangenen Saison kickte Viktor Siljeg noch für den Lüner SV. Jetzt ist der Verteidiger für Türkspor Dortmund am Ball und war am Sonntag ein Matchwinner gegen Westfalia Wethmar.

Lünen, Wethmar, Dortmund

, 16.09.2019, 14:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach dem Spielschluss lächelte Viktor Siljeg verschmitzt. Der Fußballer des Bezirksligisten Türkspor Dortmund wusste genau, dass sein Führungstreffer gegen Westfalia Wethmar am Sonntag der Türöffner für den späteren 2:0-Erfolg war. Kurz vor der Halbzeitpause nickte der TSD-Innenverteidiger einen Eckball ins Netz ein. „Ich hatte ein bisschen Glück, gehe aber immer nach vorne mit. Ich wollte gerne treffen“, sagte Siljeg mit einem Grinsen im Gesicht.

Siljeg ist in Lünen kein Unbekannter. Der 27-Jährige kickte im vergangenen Jahr noch für den Westfalenligisten Lüner SV. Aus familiären Gründen entschloss er sich im Sommer zu einem Wechsel nach Türkspor - zum Bezirksliga-Aufsteiger. Dort hat er sich mittlerweile sehr gut eingefunden. Siljeg, der viele Kommandos auf dem Feld gab, wirkte schon wie ein Anführer. Auch sein Trainer Bülent Kara fand nur lobende Worte für ihn. „Viktor spielt seit Wochen konstant gut. Er lebt von seiner Erfahrung und von seiner Kopfballstärke. Er gehört mit Sicherheit zu unseren Führungsspielern“, so Kara, der eine gute Leistung seiner Mannschaft sah.

Ex-Lüner Viktor Siljeg nach Sieg gegen Wethmar: „Jedes Spiel ist ein Finale für uns“

Türkspor-Trainer Bülent Kara hat am Sonntag den fünften Saisonsieg eingefahren. © Patrick Schröer

Auch Viktor Siljeg ist bislang mit den Auftritten seines neuen Klubs einverstanden. „Bis jetzt läuft es richtig gut für uns, wir haben gut in der Saison angefangen. Alles läuft nach Plan“, so Siljeg weiter. Türkspor steht mit 15 Punkten nach sechs Spielen auf dem ersten Platz der Tabelle der Bezirksliga 8.

Am kommenden Sonntag, 22. September, kommt es für Siljeg zum Wiedersehen mit seinem Ex-Verein Lüner SV. Dann tritt Türkspor nämlich bei der Reserve der Lüner an. Siljeg freut sich auf die Partie. „Ich habe noch gute Kontakte nach Lünen. Im letzten Jahr hatte ich auch eine gute Saison beim Lüner SV, ich wollte aber ein bisschen mehr Zeit für meine Familie haben“, so der in Dortmund wohnhafte Kicker, der beim LSV gerne den nächsten Sieg einfahren würde.

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