Fairness steht bei Lüner Hallenkick im Fokus

Partien ausgelost

Die Vorfreude auf die 46. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in Lünen steigt. Kürzer, fairer und intensiver soll der Kick in der Rundsporthalle werden. Bei der Auslosung in der Kantine der Stadtwerke Lünen zog der Beigeordnete der Stadt, Horst Müller-Baß, am Samstag interessante Gruppenpaarungen.

Lünen

, 10.12.2017, 18:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Verfolgten gespannt die Auslosung: Detlev Eppmann (v.l.), Dr. Gerd Koch (Prokurist Stadtwerke), Jörg Minnerup, Sascha Holz, Peter Marx, Cemal Arpaci, Siegfried Störmer (stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Sport) und Horst Müller-Baß (Beigeordneter der Stadt).

Verfolgten gespannt die Auslosung: Detlev Eppmann (v.l.), Dr. Gerd Koch (Prokurist Stadtwerke), Jörg Minnerup, Sascha Holz, Peter Marx, Cemal Arpaci, Siegfried Störmer (stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Sport) und Horst Müller-Baß (Beigeordneter der Stadt). © Bernd Warnecke

Titelverteidiger und Ausrichter Lüner SV als Kopf der Gruppe A trifft auf Bezirksligist BV Brambauer, die A-Ligisten BW Alstedde und VfB 08 Lünen sowie B-Ligist SG Gahmen. Peter Marx, stellvertretender Vorsitzender des Westfalenligisten Lüner SV, erwartet eine starke Gruppe. „Die Gruppe A scheint deutlich stärker. Als gesetzter Gruppenkopf müssen wir eigentlich sehr gut durchkommen“, so Marx. „Das ist die schwerste Gruppe, die es überhaupt geben kann. Wir haben derzeit Verletzungspech. Ich wünsche der Mannschaft, dass sie in der Gruppe Spaß hat“, sagte Manfred Tapken, Sportlicher Leiter des VfB Lünen.

In der Gruppe B fiel das Los auf Bezirksligist Westfalia Wethmar als Gruppenkopf. Die Westfalia tritt in der Gruppe mit den A-Ligisten TuS Niederaden und SV Preußen, den B-Ligisten BV Lünen 05 und C-Ligisten FC Brambauer an. „Wir haben eine Gruppe bekommen, die machbar ist. Da erwarte ich auch, dass wir Erster oder Zweiter werden“, so Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling.

"Turnier soll friedlicher werden"

Wegen der Titelkämpfe in Dortmund (ab Freitag, 29. Dezember), an denen auch der Lüner SV, der BV Brambauer, der VfB Lünen und der BV Lünen teilnehmen, finden die Spiele um die Lüner Stadtkrone am Freitag, 22., und Samstag, 23. Dezember, in der Rundsporthalle statt.

Müller-Baß nahm in seiner Begrüßung Stichworte vom Vorsitzenden der Fachschaft Fußball im Stadtsportverband (SSV), Sascha Holz, auf. „Das Turnier soll friedlicher werden“, sagte Müller-Baß und erinnerte an die Vorkommnisse aus dem vergangenen Jahr, als es zu Tumulten und Spielunterbrechungen kam.

Neue Regeln vorgestellt

„Aufgrund der Vorkommnisse bei den letzten Lüner Hallenstadtmeisterschaften appellieren die Fachschaft Fußball und die Vereine an alle Spieler, Trainer, Betreuer, Fans und Zuschauer, ein faires Verhalten auf dem Spielfeld, am Spielfeldrand und vor allen Dingen auf den Tribünen an den Tag zu legen. Das Motto lautet: Anfeuern, motivieren und bejubeln statt provozieren, beschimpfen und beleidigen“, sagte Holz.

Kreisschiedsrichter-Lehrwart Chris Nielinger stellte die im vergangenen Jahr bewährten Hallenregeln vor. Zwei Änderungen wird es geben. So muss der Anstoß nicht mehr nach der Fair-Play-Regel durchgeführt werden und zum Gegner gespielt werden. Die Spieler können den Ball ab sofort also direkt zum Mitspieler spielen. Weitere Neuerung ist, dass beim Neunmeterschießen nur drei statt fünf Spieler benannt werden müssen. Des Weiteren wies Nielinger darauf hin, dass der Schiedsrichter nach der Sirene das Spiel durch einen Pfiff beendet. „Wird bei engen Spielen ein Schuss vor der Sirene abgegeben, muss die Wirkung noch abgewartet werden“, so Nielinger, der auch auf das Verbot des Grätschens hinwies.

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