FC 74 und Preußen liefern sich enges Derby

LÜNEN In der Fußball-A-Liga kommt es am 11. Spieltag zum nächsten spannenden Derby. Am Triftenteich stehen sich Gastgeber FC Lünen und SV Preußen II gegenüber. Auch der VfB Lünen empfängt mit dem ATC einen Lokalrivalen. Die Spiele der Kreisliga A im Überblick.

von Von Carina Püntmann und Bernd Janning

, 16.10.2009, 17:12 Uhr / Lesedauer: 3 min

Beim FC74 sieht es gut aus: Alle Spieler sind an Bord. Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem Einsatz von Karsten Strauß, der im vergangenen Spiel umknickte. Ansonsten stoßen Markus Malaschweski, Yannick Finken und Lorenz selbst hinzu. Beim SVP sieht die personelle Situation nicht besonders rosig aus. Dem Team werden Marc Waller, Roman Dubinski und Tim Holz (alle beruflich), sowie Guido Niemeyer (verletzt) fehlen. Doch aus der Bezirksliga-Ersten stoßen Marius Stojak, Simon Fasse, Damian Golombek und Cihan Akbayrak hinzu.

Auf der Sportanlage an der Dammwiese steht das nächste Lüner Lokalderby an. „Wir werden alles geben, um die Partie zu gewinnen“, gibt Coach Andreas Roch den Ton an, legt aber nach: „Vor allem die Einstellung der Mannschaft muss stimmen.“

Die Langzeitverletzten Daniel Burgmann, David Ringel und Swen Schulze fehlen dem VfB. Beim ATC war niemand zu erreichen.

Die Geister fahren zum Spitzenreiter als klarer Außenseiter. Derne agiert mit zehn Siegen und einem Remis auf Rang eins. „Wir wollen das Unmögliche möglich machen, indem wir mannschaftlich geschlossen auftreten. Wir glauben an den Funken Hoffnung“, so Trainer Thomas Voigt.

Alexander Rickert, Thorsten Barth und Chris Studnicka (alle verletzt) fehlen. Zudem muss Özcan Bayraktar aufgrund seiner Rot-Sperre passen.

Für Brambauer wird die Luft allmählich immer dünner. So langsam muss das Team irgendwie punkten. „Körne ist eine sehr laufstarke Mannschaft. Trotzdem müssen wir alles geben und versuchen etwas Zählbares einzufahren“, so Coach Wolfgang Sadlowski.

Patrick Hanke, Kai Finke und Sascha Hahne sind verletzt. Sebastian Verbnik und Dominik Pott fallen ebenfalls aufgrund von Urlaubs aus.

A-Ligist Gahmen muss beim direkten Tabellennachbarn auf Kunstrasen unbedingt seine Stärke zeigen, um etwas Zählbares mitnehmen zu können. „Das wird sicherlich nicht leicht. Eving hat einen Vorteil, weil das Team ständig auf Kunstrasen trainiert“, warnt Coach Karsten Franke.

Ugur Karaosmann und Martin Balcer gehen angeschlagen ins Spiel. Hakan Kula (verletzt) fällt aus. Özkan Kaymak ist noch Rot gesperrt

Nach dem befreienden 5:2-Erfolg über BV Selm will Wethmar an seine starke Leistung anknüpfen und gegen den defensiv eingestellten Gast die nächsten Punkte einfahren. Doch vorerst heißt es, den starken Stürmer Michael Zdahl außer Gefecht zu setzen.

Michael Grotefels (Muskelfaserriss) fällt aus. Tim Hempelmann ist nach seinem zweimonatigen Praktikum in München wieder von Beginn an Bord.

Bork gewann seine letzten beide Spiele. „Gegen solch eine Truppe müssen wir schon ein anderes Tempo vorlegen!“, so Trainer Andreas Bolst. Da dürfen sich die Blau-Weißen nicht, wie zuletzt, dem Niveau von Capelle anpassen, sondern müssen wie beim Sieg in Herbern II Akzente setzen.

Lars Hermann und Robin Paarmann sind nur im Lauftraining. Die Verletztenliste ist lang. Alexander Mai fällt aus, Marc Braier für die nächsten Monate.

Trainer Heinrich Wolff hofft auf die Präsenz seiner Mannen über 90 Minuten. Zuletzt beim 1:1-Remis gegen Weddinghofen II ließ der TuS diese vermissen. „Wir müssen konstanter spielen“, fordert Wolff und hofft dabei auf mindestens einen Zähler, um weiter im Mittelfeld der Tabelle zu bleiben.

Michele Althoff und Rene Eichler (beide verletzt) fehlen.

Laut Papier eine klare Angelegenheit für Oberaden. „Alles andere als ein Sieg ist nicht akzeptabel“, gibt Coach Frank Lewandowski den Ton an.

Dennis Schneider, Florian Knepper (beide verletzt), Bayram Türkkan (Türkei) und Mike Rothe (Rot-gesperrt) fehlen. Jörg Mose, Dennis Block und Christian Wandl stoßen dafür hinzu.

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