Felix Pella ist der alte Hase im Kükennest von Westfalia Wethmars U23

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Mit Trainer Dominik Ciernioch wurde die Mannschaft extrem verjüngt. Rückkehrer Felix Pella wird damit mit 27 Jahren zum ältesten Spieler der Westfalia-U23.

von Nico Ebmeier

Wethmar

, 30.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass es eben im Fußball nicht immer nur mit den „Jungen Wilden“ funktioniert, ist mittlerweile schon oft genug bewiesen worden. Mit dem 27-jährigen Felix Pella hat die zweite Mannschaft von Westfalia Wethmar deswegen jetzt auch wieder einen echten Routinier in seinen Reihen.

Seit mittlerweile 20 Jahren ist der Linksfuß schon Mitglied am Cappenberger See. Als er in den Verein eintrat, waren ein paar von Pellas jetzigen Mitspielern noch gar nicht geboren. Und auch, wenn es durchaus Altersunterschiede gibt, freut sich der Wethmarer, wieder für seinen TuS spielen zu dürfen.

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„Es ist eigentlich schon unglaublich, mit 27 Jahren der Älteste zu sein. Aber das wird bestimmt auch richtig Spaß machen. Ich bin einfach froh, jetzt auch endlich wieder Fußball zu spielen“, sagt der Linksverteidiger. Der Ex-Kapitän hatte eine einjährige Fußball-Pause eingelegt und hatten den Platz auf dem Feld gegen einen Platz bei den Zuschauern am Cappenberger See eingetauscht.

Das Comeback stand fest - nur der Zeitpunkt nicht

„Aber es war von Anfang an klar, dass ich irgendwann wieder zurückkomme. Dass es jetzt so schnell geht, war zwar nicht geplant, ist aber trotzdem echt gut. Es hat dann schon irgendwie auch gekribbelt“, erklärt Pella. Grund für das verfrühte Wiedersehen mit dem Trikot der Westfalia war Trainer Dominik Ciernioch.

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Ciernioch und Pella hatten schon in der Jugend zusammen in Wethmar gespielt, und als der Coach dann nachfragte, konnte der „Oldie“ Pella kaum was dagegen machen. „Wir sind gute Freunde und verstehen uns sehr gut. Da ging das dann ganz schnell“, sagt der 27-Jährige. Ob es dann nicht auch mal komische Momente gibt? „Nein, das glaube ich nicht. Klar, ist das dann eine andere Situation, aber ich glaube nicht, dass das komisch wird.“

Wird Pella wieder Kapitän?

In seinem fußballerischen Sabbat-Jahr hatte sich Pella viel auf seinen Beruf konzentriert. „Ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr alles geben konnte, oft mit meinen Gedanken dann woanders war. Dann habe ich mir gesagt: Lieber gar nicht, als nur so halb und habe deshalb eine kurze Pause eingelegt. Das war auch genau richtig so“, sagt er.

Ob er dann bei der TuS-Zweiten wieder seine Kapitänsbinde zurück bekommt, weiß der Linksverteidiger noch nicht. „Über so etwas haben wir noch gar nicht gesprochen. Erstmal wollen wir im Juli mit der Vorbereitung starten und dann gucken wir mal, wie sich das entwickelt.“

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