GFL besucht Niederadener Sportanlage

Fußball

Die Ratsfraktion der Wählergemeinschaft „Gemeinsam für Lünen“ (GFL) besuchte nun bei ihren „GFL vor Ort“-Gesprächen die Fußballer des TuS Niederaden und dessen Sportanlage an der Kreisstraße. Im Mittelpunkt standen die Entwicklungsperspektiven des Klubs und vor allem die möglichen Szenarien für einen Kunstrasenbau.

NIEDERADEN

31.08.2011, 15:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
GFL besucht Niederadener Sportanlage

Seit Jahren wird über die Errichtung von Kunstrasenplätzen für die Lüner Fußballvereine gesprochen. Niederaden war ursprünglich auf Platz drei der Rangliste zur Errichtung von Kunstrasenplätzen gesetzt. "Darauf haben sich die Verantwortlichen des TuS verlassen", so der erste Vorsitzende Helmut Weber. Nun wurden sie von der Realität überholt. Westfalia Wethmar, VfB Lünen und der Lüner SV haben bereits einen Kunstrasenplatz erhalten und für den BW Alstedde wird dieser aktuell errichtet.Drei Entwicklungsmöglichkeiten Im Südosten Lünens gibt es drei Entwicklungsmöglichkeiten für den TuS: Entweder ein Neubau einer gemeinsamen Sportstätte mit Kunstrasenplatz an der Straße Grüner Weg für Niederaden und Preußen. Eine Fusion mit dem SVP wird in diesem Zuge immer wieder diskutiert. Doch diese kann nach Ansicht der GFL nur erfolgen, wenn tatsächlich beide Vereine und deren Mitglieder zusammengehen möchten. "Eine Zwangsfusion macht keinen Sinn", so GFL-Ratsherr Peter Nichau. Die zweite Möglichkeit wäre, dass der TuS ebenso wie der SVP – sofern finanzierbar und wirtschaftlich vorteilhafter als eine neue Gemeinschaftsanlage – einen Kunstrasenplatz auf der jetzigen Anlage erhält. Der TuS Niederaden könnte den Ascheplatz aufgeben. Das freiwerdende Grundstück würde zur Finanzierung vermarktet.GFL: "Brisante Entscheidungssituation" Die letzte und schlechteste Möglichkeit für die Vereine wäre, dass aufgrund fehlender Finanzkraft der Stadt und fehlender öffentlicher Fördermittel nur einer oder gar keiner der beiden Klubs einen Kunstrasenplatz bekommt. Diese Variante wäre aber nicht im Sinne der Gerechtigkeit aller Fußballvereine in Lünen. "Zweifellos eine sehr brisante Entscheidungssituation", so die GFL. "Es geht um die Existenzgrundlage des Vereins." Im Oktober befasst sich der Ratsausschuss für Bildung und Sport mit dem Thema. Die Wählergemeinschaft wird sich im Vorfeld mit beiden Vereinen über ihre Entscheidungsfindung abstimmen.

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