Glaube an den Last-Minute-Aufstieg? Das denken der VfB Lünen und die SG Gahmen

mlzFußball-Kreisliga A

Der Verbandstag des FLVW entscheidet am Dienstag über den Vorschlag zur Wertung der Fußballsaison. Durch eine kurzfristige Entwicklung könnte bei den Lüner Verlierern der Aufstiegsregelung nochmal Hoffnung entstehen.

Lünen, Gahmen, Lünen-Süd

, 07.06.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Endlich ist es so weit. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) will am Dienstag ein Ergebnis präsentieren, ob die Amateurfußball-Saison abgebrochen und nach dem allseits bekannten Vorschlag gewertet wird. Zwei Lüner Vereine haben einen möglichen Last-Minute-Aufstieg noch nicht vollständig abgehakt.

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Geht alles seinen erwarteten Gang, spielen die SG Gahmen und der VfB Lünen auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A. Das hatte bei beiden Vereinen für großen Unmut und Unverständnis gesorgt. Schließlich steigen aus der Dortmunder Kreisliga A1 gleich drei Mannschaften auf und in der Staffel A2, der der VfB und die SGG angehören, nur BW Alstedde.

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Noch haben beide Vereine die Hoffnung auf einen Last-Minute-Aufstieg aber nicht restlos aufgegeben. Neuen Anlass bieten der SC Roland und der SC Spexard. Beide Vereine haben ihre Mannschaften aus der Westfalenliga zurückgezogen, im überkreislichen Spielbetrieb würden neue Plätze frei.

Der FLVW schließt weitere Rückzüge nicht aus und will sogar die Frist hierfür, die eigentlich bis zum 15. Juli geht, verlängern. Ob andere Mannschaften die frei gewordenen Startplätze einnehmen, wer das sein könnte und ob sich ein Nachrücken nach oben womöglich bis in die A-Liga durchzieht, darüber hat der Verband noch nicht entschieden.

Bülent Kara: „Natürlich hoffen wir, dass noch etwas passiert“

Und so verfolgt man die Entscheidung des Verbandstages in Gahmen ganz genau. Bis Montag, 8. Juni, haben die Delegierten die Chance, ihre Stimme abzugeben. „Natürlich hoffen wir, dass noch etwas passiert“, sagt Bülent Kara, Trainer der SG Gahmen.

Bülent Kara hat die Aufstiegshoffnungen noch nicht aufgegeben.

Bülent Kara hat die Aufstiegshoffnungen noch nicht aufgegeben. © Timo Janisch

Angefreundet hat er sich mit dem aktuellen Vorschlag zur Saisonwertung und den Folgen für die eigene Mannschaft noch nicht. „Wir finden das immer noch nicht ganz gerecht. Es wäre schade, wenn es seinen Gang nimmt“, so Kara.

Dass es in der Westfalenliga zu Rückzügen gekommen sei, habe auch Kara registriert. „Dann hofft man halt, dass die sagen: Wir haben noch einen Platz frei“, sagt Gahmens Coach.

Mark Bördeling hat nur wenig Hoffnung

„Wir beobachten das mit Sicherheit“, sagt auch Mark Bördeling, Trainer des VfB Lünen. Optimistisch, dass seine Elf kurzfristig noch von den Rückzügen profitieren könnte, ist er aber nicht: „Ich glaube nicht, dass da noch etwas passieren wird“, so Bördeling. Er orientiert sich bereits in Richtung kommender Saison - wann immer sie auch beginnen wird.

Mark Bördeling glaubt nicht mehr an das Wunder für ihn und den VfB Lünen.

Mark Bördeling glaubt nicht mehr an das Wunder für ihn und den VfB Lünen. © Timo Janisch

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