Grundstein für Tribünenbau in Cappenberg gelegt

GSC-Sportpark

Der Ball rollt bereits auf dem Kunstrasen am Kohuesholz in Cappenberg, aber damit ist das Projekt GSC-Sportpark nicht abgeschlossen. Was fehlt, ist das Gebäude am Platz. Mittlerweile ist der Grundstein dafür gelegt. Kritik ob der Notwendigkeit des Gebäudes begegnet man im Verein mit Verweis auf kommende Generationen.

CAPPENBERG

von Heinz Krampe

, 17.09.2014, 14:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sollen das Gebäude und die Tribüne des GSC-Sportparks aussehen.

So sollen das Gebäude und die Tribüne des GSC-Sportparks aussehen.

Durch den Bau eines Zuschauergebäudes wird die Adresse des Sportplatzes "Am Kohuesholz" neu definiert. Unter einem durchgehenden Pultdach werden die Tribüne, Regieraum, Kasse, Kiosk und WC direkt an der Längsseite des Platzes vereint. Am südlichen Ende der Funktionsräume schließt sich eine Stufentribüne an, deren oberste Ebene als überdachte Terrasse genutzt werden kann. Alle Funktionen sind auf das Spielfeld ausgerichtet und gestatten einen optimalen Blick auf den Platz. Während das Gebäude in Massivbauweise aus Stahlbeton und Mauerwerk erstellt und mit roten Klinkern verblendet wird, bekommt das Dach eine Holzkonstruktion. Die Stützen sind aus Stahl in Anthrazitfarbe. Der äußere Boden wird gepflastert, die Stehtribüne aus Betonfertigteilen gebildet.

"Wir wollen uns keine Denkmäler setzen, sondern dies ist für die Kinder, die vor uns stehen", sagte GSC-Präsident Thorsten Garber bei der Grundsteinlegung des Gebäudes. "Als zukunftsorientierter Verein bauen wir für die Zukunft", begegnete Garber einigen Kritikern hinsichtlich der Notwendigkeit des Objekts. "Ein solches Projekt braucht viele Geldgeber", dankte Garber allen Sponsoren. "Das wird zehnmal besser als die GSC-Arena. Eine ganze Generation wird davon profitieren", sagte Projektleiter Peter Jücker.

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