GSC-Trainer Osmolski: „Sind voll im Soll“

Fußball: Kreisliga A

Die A-Liga-Fußballer von Grün-Schwarz Cappenberg haben trotz anfänglicher Probleme eine starke Hinrunde gespielt: Das Team von Trainer Patrick Osmolski überwintert auf Platz vier. Am Mittwoch startet GS Cappenberg in der Vorbereitung auf die Rückrunde.

CAPPENBERG

, 06.01.2016, 12:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Patrick Osmolski ist Spielertrainer bei GS Cappenberg. Er und seine Mannschaft stehen auf Platz vier.

Patrick Osmolski ist Spielertrainer bei GS Cappenberg. Er und seine Mannschaft stehen auf Platz vier.

Acht Siege, drei Unentschieden und sechs Niederlagen sind die Bilanz von bisher 27 geholten Punkten. Mit 39:31-Treffern hat GSC zudem ein Torverhältnis von plus acht Treffern. Dank des 3:0-Sieges zum Abschluss über den SV Bausenhagen machte Cappenberg in der Tabelle zum Ende des Jahres noch ein paar Plätze nach oben gut.

Trainer Osmolski ist mit der aktuellen Platzierung sehr zufrieden. „Wir haben eine Serie gestartet, haben vier Siege in Folge geholt und sind in den letzten acht Spielen nur ein einziges Mal geschlagen worden. Mit der zweiten Hälfte der Hinrunde bin ich mehr als zufrieden.“

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Dabei sah es zu Beginn der Saison gar nicht gut aus. Die Grün-Schwarzen kamen trotz des 1:0-Sieges am ersten Spieltag gegen RW Unna nur schwer aus den Startlöchern. Die 5:6-Niederlage beim Kamener SC am zweiten Spieltag hinterließ noch Wochen Spuren.

In den folgenden Wochen folgten drei weitere Niederlagen. Die 1:4-Pleite gegen den Königsborner SV, das 2:3 bei SV SW Frömern und die 1:4-Niederlage gegen den SuS Oberaden. Dadurch rutschte GSC tabellarisch weit nach unten ab. Nachdem einige Verletzten wieder zum Kader gestoßen waren, berappelte Cappenberg sich und fing an, nach und nach zu punkten. Das Saisonziel wurde auf Platz sechs festgelegt.

„Bisher sind wir voll im Soll. So kann es gern weitergehen“, sagt Osmolski, auch wenn er weiß, dass aktuell die Plätze vier bis acht sehr nah beieinander liegen. „Wir wollen zusehen, dass wir den Schwung in die Rückrunde mitnehmen, um gut aus den Startlöchern zu kommen. Ich wünsche mir, dass alle Spieler gesund bleiben. Dann haben wir eine schlagkräftige Mannschaft“, so der Coach.

Cappenberg startet bereits am Mittwochabend in die Vorbereitung auf die Rückrunde. Insgesamt stehen fünf Testspiele auf dem Programm. „Ich glaube, dass Platz vier am Ende der Saison das Maximum für uns wäre. Wethmar und Holzwickede machen den Titel unter sich aus. TSC Kamen ist ein starkes Team, das, wenn nichts Gravierendes passiert, sich auf Platz drei festigt. Alles, was dann kommt, ist mit uns auf Augenhöhe“, sagt Osmolski. Der Coach betont aber, dass das eigentliche Ziel Rang sechs wäre. Alles andere wäre Zubrot.

In Benjamin Fasse hat Cappenberg seinen einzigen Abgang. „Benny möchte gern mit Wethmars Altherren den Stadtmeister-Titel verteidigen“, sagt Osmolski. Ansonsten bleibt der Kader unverändert.

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